Duathlon-Staatsmeisterschaften in Deutschlandsberg/STMK

Bericht von Matthias Aumayr:

Auch heuer verhießen die Wetterprognosen für die Duathlon-Staatsmeisterschaften nicht allzu Gutes: nass und kalt sollte es werden - also perfektes Duathlonwetter... . Drei Athleten unseres Vereins Tripower Wimberger Haus Freistadt stemmten sich jedoch jeglichen Wetterkapriolen als auch dadurch rutschigen Straßenverhältnissen entgegen und konnten in einem sehr stark besetztem Teilnehmerfeld Top-Ergebnisse erzielen:

- bei den Damen Gesamtrang 8 und gleichzeitig Silber in der AK 30-34 für Elisabeth Feizlmayr,

- bei den Herren Gesamtrang 7 und gleichzeitig Silber in der AK 30-34 für Matthias Aumayr, sowie

- Gesamtrang 9 und gleichzeitig Rang 4 in der AK 24-29 für Oliver Kreindl im Zuge der Staatsmeisterschaften des Elite-Bewerbs (7,5 km Lauf - 30 km Rad - 3,75 km Lauf)!

Gesamtsieger und Staatsmeister 2017 wurden Sandrina Illes bei den Damen und der Triathlon-Olympia-Teilnehmer von London 2016 Thomas Springer bei den Herren.

Besonders erfreulich ist aber auch die Silbermedaille beziehungsweise der Vizestaatsmeistertitel, welche Elisabeth, Matthias und Oliver bei der äußerst spannenden Teamsprint-ÖM erringen konnten. Dabei absolvierte jeder von ihnen nacheinander einen Supersprint-Duathlon (800 m Lauf - 4 km Rad - 800 m Lauf) – schnelle Disziplinen-Wechsel und Übergaben waren hier gefragt! Im Ziel mussten wir uns nur dem Siegerteam TRI STYRIA um wenige Sekunden geschlagen geben, jeder gab aber 100 %, daher gibt’s rein gar nichts daran zu bemängeln und somit ist es auch auf jeden Fall eine „gewonnene“ Silbermedaille! Dritter wurde mit RC Grieskirchen ebenfalls ein oberösterreichischer Verein.

Also ein wirklich starkes Abschneiden bei dieser gelungenen Duathlon-Veranstaltung, Ergbnisdetails unter: http://my5.raceresult.com/78119/?lang=de

Stanzer Trailrun 2017 - ÖM

Bericht von Helmut Kellerer:

50 km und 2000 Höhenmeter - Startschuss war um 9 Uhr. Man macht sich ja viele Gedanken im Vorfeld. Aber es kommt meistens anders als man denkt. Zunächst stand ich auf der Phyrnautobahn eine Stunde im Stau und erreichte erst um 08.30 Uhr Stanz. Startnummer holen, schnell auf die Toilette, eine leichte Regenjacke und zwei Gels eingesteckt gings zum Start. Das Wetter war ziemlich schlecht und ich wußte das wird eine Gatschpartie. Ca. 5 Grad, Regen und Nebel auf den Bergen sind überhaupt nicht meine Bedingungen. Es soll ja Verrückte geben die das toll finden…..;-)

Den ersten Kilometer lief ich gleichmal in 3:40 min. an, was mir ziemlich gewagt erschien. Wir bogen in einen asphaltierten Güterweg ein und ich versuchte mein Tempo zu finden. Es ging nun 10 km bergauf. Ich fand ein angenehmes, schnelles Tempo und musste feststellen das einige bekannte Gesichter an mir vorbeiliefen, die sonst bei Bergläufen eigentlich immer hinter mir waren. Ich sollte die meisten im Laufe des Rennens auch wieder einsammeln. Knapp vor dem Ende der Steigung sah ich Hittenberger Hannes vor mir und versuchte aufzuschließen. Ab KM 15 liefen wir gemeinsam, wobei er bergauf und ich bergab schneller war. Ich hatte das Gefühl mich immer ein bisl zuviel anstrengen zu müssen um dranzubleiben. Das sollte sich auch noch rächen auf einer solchen Distanz. Die Strecke hatte sehr viel Forststrassenanteil, aber es waren auch einige technische,gatschige Trails zu überwinden. Bei KM 25 nahm ich mein erstes Gel. Ich musste sparen, da ich feststellte, dass es auf den Labstellen, die alle 5 km eingerichtet waren, keine aufgelegt waren. Perfekte Vorbereitung sieht halt anders aus.

Hannes verlor ich bei KM 30 (er musste mal neben die Strecke) . Ich wusste das bei KM 34 noch ein sehr steiler Anstieg kommen würde, aber ich beruhigte mich mit dem Gedanken das ich da locker hochwandern würde. Großer Fehler!!! Plötzlich stand ich vor einer Mauer. Die nächsten 2 km sollte ich 23 min. brauchen. Es war extrem steil und teilweise sehr matschig. Zusätzlich fing ich von der blöden Steigerei zum Krampfen an. Ein Schritt vor, einen halben zurück und so weiter und ich musste fast beim langsamen Gehen eine Pause einlegen. Wenn dir das jemand erzählt glaubst du es nicht. Zusätzlich wär mein Salamon Speedcross beinahe im Gatsch steckengeblieben, weil sich die blöde Verschnürung gelockert hatte. Irgendwann kommt man doch oben an, auch wenn man es nicht mehr glaubt.;-)

Eine letzte Hürde war ein ganz schlecht markierter Abschnitt bei KM 40, wo ich einige Zeit verlor, weil ich einfach keine Markierung finden konnte bei einer Sichtweite von ca. 15 m. Ein Nachkommender war zum Glück ortskundig. Der Gedanke an eine gute Platzierung bei der Österreichischen Meisterschaft trieb mich vorwärts. Nur nicht mehr einholen lassen! Die anderen werden ähnliche Probleme haben! Fuchsluger Andreas hatte ich schon bei KM 13 überholt. Ein Stockerlplatz war das bestimmt, dachte ich. Mit verkrampften Beinen kämpfte ich mich die letzten 6 km bergab ins Ziel. Ich finishte in einer Zeit von 4h 33min 57sek. Mit dem 10. Platz Gesamt und als Österreichischer Meister in der AK-45 kam dann bald Freude auf :-)
Fazit: Mein erster 50iger war ein voller Erfolg, aber es gibt noch einiges zu lernen!

Homepage und Ergebnisse: www.stanzer-trailrun.at

Waldburger Power Kids Crossduathlon

Bericht von Harald Kohlberger :

09. September 2017:

1. Tag Waldburger Power Kids Crossduathlon und Junior Crossläufe. Landesmeisterschaften im Crossduathlon und Bezirksmeisterschaften im Crosslauf wurden im Rahmen dieser Veranstaltung durchgeführt. Insgesamt 14 Starter beim Crossduathlon Bewerb und 6 beim Crosslauf zeigten die mannschaftliche Stärke des Tripower Teams.
Die sportlichen Leistungen alle Teilnehmer waren wirklich beeindruckend. Der Tripower Nachwuchs konnte bei dieser starken Konkurrenz aufzeigen und holte sich in der Crossduathlon Landesmeisterschaft 4x Gold, 2x Silber, 3x Bronze. In der Crosslauf Bezirksmeisterschaft sind es 3x Gold, 3x Silber

Gratulation an alle Teilnehmer. Als Verein natürlich schön, wenn der Konkurrenzkampf um die Podest Plätze auch schon in den eigenen Reihen stattfindet. Für jene bei denen es nicht für das Podest reichte, Kopf hoch eure Leistungen muss erst mal jemand bringen.
Ergebnisse unter:  www.muehlviertler-crosschallenge.at/die-ergebnisse-aller-waldburger-crossduathlons/ 

Karwendelmarsch 2017

Bericht von Georg "Jiri" Fleischi:

Beim zweiten Mal ist`s immer schwieriger - eine alte läuferische Binsenweisheit, oft bewiesen, oft selbst erlebt, aber man glaubt es im Vorfeld trotzdem nie. Beim Karwendelmarsch ist es mir genau so ergangen. Die Wochen, Tage und Stunden vorher waren irgendwie komisch - keine Anspannung, wenig Vorfreude, nur die Gedanken, dass ich nach dem Ötscher Ultra und der wirklich exzellenten Vorbereitung die 52K (+ 2300 hm) ja eh locker drauf habe. Hinfahren, 6 Stunden laufen, heimfahren – alles ganz locker – so war zumindest die Idee…

Die Anreise zum Start nach Scharnitz (967m) war etwas umständlich, denn das (letzte) Shuttle startete um 4:15 Uhr im Zielbereich von Pertisau. Während der einstündigen Fahrt stellte sich, entgegen der Prognosen, teilweise heftiger Regen ein, der sich aber gottseidank genau bei der Ankunft im Startgelände wieder verflüchtigte.

Der Start erfolgte für die fast 2300 Teilnehmer (inkl. Wanderer) pünktlich um 6:00 Uhr noch in der Finsternis dem Sonnenaufgang entgegen. Die ersten Steigungen wurden noch locker absolviert, doch schon nach ca. 5 km merkte ich, dass die Beine heute aus unerklärlichen Gründen alles andere als frisch waren. Beim Anstieg zur ersten „Bergwertung“ sparte ich daher schon etwas die Kräfte und wechselte bei den steileren Abschnitten in einen schnellen Wanderschritt. Kurz nach der Labe beim Karwendelhaus (1771m - alles was das Herz begehrt, inkl. Wurst- und Schmalzbrote!!!) bei km 18 folgte die erste längere Bergabpassage.

Diese war aufgrund der Neigung grundsätzlich genau für mich geschaffen, durch das viele umherliegende Geröll aber dermaßen schlecht zu laufen, dass ich mir dabei die letzte Lockerheit aus den Beinen vertrieb. Die nächste Steigung zur Falkenhütte (1848m) bei km 30 war zwar steil aber konnte ich den Umständen entsprechend noch schnell absolvieren. Danach folgte der Teilabschnitt, der mich fast zur Aufgabe zwang. Nach einer kurzen Bergabpassage tauchte ein kleiner, aber nicht sehr steiler Zwischenanstieg auf, den ich nicht erwartet hatte, und ich aufgrund der müden Beine einfach nicht mehr laufen konnte.

Das darauf folgende steile und technisch anspruchsvolle Bergabstück nach Eng bei km 35 konnte ich nur noch (schimpfend, fluchend und mich selbstbemitleidend) wandernd bewältigen. Gefühlte 200 Läufer musste ich den Vortritt gewähren. In Eng gab es dann die offizielle Möglichkeit, den Lauf vorzeitig zu beenden. Nach einer ordentlichen Mahlzeit wurde mir aber klar, dass es nicht so enden kann. Die Nichtaufgabe war im Nachhinein gesehen auch die einzig richtige Entscheidung, denn der letzte Anstieg mit 530 hm auf 5 km zum Gramai Hochleger (1756m) war zwar sehr heftig (Serpentinen so weit das Auge reicht), da man sich im Vorfeld aber darauf eingestellt hatte, zumindest geistig verhältnismäßig problemlos zu absolvieren.

Am höchsten Punkt angekommen änderte sich das Gefühl schlagartig von Euphorie in Furcht vorm letzten sehr steilen Abschnitt um, der dann aber zu meiner Überraschung - aufgrund der Wegbeschaffenheit - schön zu laufen war. Beim Schlussabschnitt ab der Gramaialm bei km 44 handelte es sich dann nur mehr um leicht zu laufende Wald- und Forstwege bzw. ab km 48 um Asphaltstraßen, und diese noch dazu leicht bergab. Das war dann wieder genau mein Metier. Getrieben von der Euphorie, und dem Wissen, es schon geschafft zu haben, setzte ich zum 8 Kilometer langen „Zielsprint“ an, bei dem ich das Tempo relativ locker immer weiter bis hin zu 4:30 steigern konnte.

Dabei sammelte ich noch reihenweise andere Läufer ein, die mir teilweise, erschrocken von meinem unglaublichen Schlusstempo, alle möglichen Sätze nachriefen. Der Satz „Oida wos is mit dir – host jetzt de zweite Lung gfundn?“ blieb mir dabei besonders in Erinnerung – dieser wurde auch umgehend mit „Wos wüst, do geht’s jo eh bergoh“ beantwortet. Die letzten Kilometer vergingen damit wie im Flug und nach 7:04:35 erreichte ich, angefeuert von den zahlreichen Zuschauern im letzten Abschnitt, doch noch das Ziel. Im ersten Moment war die Zeit eine große Enttäuschung, mit etwas Abstand betrachtet sehe ich den Lauf aber genau als das, was er eigentlich geplant war - als Vorbereitungslauf für die Tour de Tirol in ein paar Wochen.

Fazit: Der Karwendelmarsch ist landschaftlich und organisatorisch ein unglaublicher Lauf, den ich uneingeschränkt weiterempfehlen kann!

 

Ironman 70.3 Zell am See 2017

Bericht von Georg Horner:

What gives you that drive? - Was gibt dir den Antrieb?
Das waren die Worte mit denen das Promotionvideo zum Ironman 70.3 Zell am See, das mich bei meinem Training begleitete, begann und nun, nach vielen Monaten Vorbereitung viel endlich der Startschuss zu diesem großartigen Event.

Der Start verlief gut und Dank des Rolling Starts gewohnt ruhig. Ich suchte stets den Wasserschatten von anderen Athleten und schwamm zugleich mit kurzen Sprints immer wieder zu schnelleren Athleten vor. Teilweise stieß ich auf aggressiv schwimmende Athleten die gezielt Körperkontakt suchten und behinderten. Mit 29:30 Minuten für die 1.900 Meter bin ich trotzdem zufrieden und voller Elan ging es in die zweite Disziplin.

Am Rad sparte ich zu Beginn noch mit meinen Kräften, denn die ersten 20 Kilometer sind durch das ständige leichte Gefälle von selbst sehr schnell. So ging es mit über 40km/h in Richtung des 13 Kilometer langen und bis zu 14% steilen Anstieg von Lend auf den Filzensattel. Nach dem Anstieg ging es wieder mit Höchstgeschwindigkeit runter nach Saalfelden am Steinernen Meer und von dort über Zell am See und Kaprun zurück zur Wechselzone. An Antrieb hat es nicht gefehlt, trotz dessen konnte ich nicht wie schon so oft zuvor Platz um Platz gutmachen und fand mich nicht wie geplant im vorderen Feld wieder. Es galt also noch einiges aufzuholen auf den abschließenden 21 Laufkilometern.

Mit schnellen Beinen startete ich in die abschließende Disziplin und Dank meiner hervorragenden Ausdauer brachte ich das Tempo nicht nur bis ins Ziel durch, sondern konnte sogar auf den letzten fünf Kilometern nochmals das Tempo steigern. Mit der gesamt 30besten Laufzeit des Tages überholte ich hier Platz für Platz und mit einem gewaltigem Zielsprint sicherte ich mir mit 4:32:20 Stunden den 49. Platz in der Gesamtwertung.

Am "Drive" hat es mir im Rennverlauf nicht gefehlt, das Ergebnis mit dem 49. Platz von über 2.500 Athleten ist gut, jedoch hätte ich mir nach meiner Leistung in den letzten Monaten einen besseren Platz ausgerechnet. Meine Ausdauerstärke die ich bei diesem Rennen wieder eindrucksvoll unter Beweis stellen durfte stimmt mich dafür umso vorfreudiger auf die Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii. Wenn dann am 14. Oktober in der Bucht von Kailua-Kona der Startschuss fällt, wird Ausdauer zu den gefragteste Fähigkeit zählen.

Sternsteinlauf 2017

Bericht von Harald Kohlberger:

Ob Flach oder Bergauf, der Tripower Athlet hat immer den richtigen Schritt drauf. So auch beim Sternsteinlauf 2017. Emma Scherb zeigte bereits am Hauptplatz von Bad Leonfelden, dass sie im Finish den längeren Atem hat und holte sich den Laufsieg der Kids Klasse 2008/2009. Katharina Scherb,

Niklas Scherb und Samuel Lengauer versuchten sich bereits auf den Sternstein. Im Nachwuchslauf holte sich Samuel den Laufsieg und damit den Klassensieg der Jahrgänge 2004/2005. Gleich dahinter auf Platz 2 Niklas. Bei den Mädls holte sich Katharina mit 2. bester Laufzeit den Klassensieg der Jahrgänge 2006/2007.

Bei den Erwachsenen konnten Heli Kellerer und Hannes Scherb nicht anders als mit Top Leistungen ebenfalls auf das Podest zu laufen. Heli holte sich Platz 3 in der AK45 und Hannes Platz 3 in der AK40.

Sternsteinlauf 2017

Bericht von Harald Kohlberger:

Ob Flach oder Bergauf, der Tripower Athlet hat immer den richtigen Schritt drauf. So auch beim Sternsteinlauf 2017. Emma Scherb zeigte bereits am Hauptplatz von Bad Leonfelden, dass sie im Finish den längeren Atem hat und holte sich den Laufsieg der Kids Klasse 2008/2009.

Katharina Scherb, Niklas Scherb und Samuel Lengauer versuchten sich bereits auf den Sternstein. Im Nachwuchslauf holte sich Samuel den Laufsieg und damit den Klassensieg der Jahrgänge 2004/2005. Gleich dahinter auf Platz 2 Niklas. Bei den Mädls holte sich Katharina mit 2. bester Laufzeit den Klassensieg der Jahrgänge 2006/2007.

Bei den Erwachsenen konnten Heli Kellerer und Hannes Scherb nicht anders als mit Top Leistungen ebenfalls auf das Podest zu laufen. Heli holte sich Platz 3 in der AK45 und Hannes Platz 3 in der AK40.

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