Ötscher Ultra Marathon

Bericht von Georg "Jiri" Fleischanderl:

Nach den fantastischen Erfahrungen bei der Tour de Tirol war es für mich klar, dass weitere Läufe in den Bergen folgen würden. Nach 3 Tage – 75 km (10+42+23) war der nächste Schritt fast logisch: 2 Tage 70 km (50+20). Trotz einer neuerlichen Verletzung in der Vorbereitung und einem kurzfristigen Trainerwechsel ging ich ausgezeichnet vorbereitet in den Lauf. Nach der Anreise am Vortag bezog ich mein Hotel und besuchte danach die Pastaparty inkl. Startnummernabholung und Videobriefing. Die ersten Bilder, die ich vom Lauf sah, zeigten einen Bergläufer, der sich nur auf allen Vieren fortbewegen konnte, da er sich am rauhen Kamm verlaufen hatte – nicht gerade beruhigend...

Tag 1- Ötscher-Marathon (50km):

Nach der Registrierung erfolgte pünktlich um 9:00 der Start bei der Talstation Eibenkogl in Lackenhof am Ötscher. Nach ca. 3 km leicht bergauf ging es 7 km bergab, die Kilometer vergingen daher wie im Flug. Danach ging es bis km 23 teils steil bergauf zur ersten „Bergwertung“ am Turmkogel. Nach weiteren 7 km bergab ging es ca. bei km 30 in die berühmten und landschaftlich extrem schönen Ötschergräben. Gottseidank waren viele Wanderer auf der Strecke – so hatte man immer eine gute Ausrede für eine kurze Pause. Der meiner Meinung nach härteste Abschnitt war der Ausstieg aus den Ötschergräben – es waren 150 hm, teilweise auf allen Vieren, zu bewältigen (leichtes Fluchen konnte ich mir nicht mehr verhalten). Genau zu diesem Zeitpunkt setzte auch noch teilweise starker Regen ein. Im leicht welligem Gelände ging es weiter bis zur nächsten Verpflegungsstation (zu diesem Zeitpunkt nur noch liebevoll „Raststation“ genannt). Die eigentlich nett gemeinten Aufmuterungsversuche (da vorne rechts und dann schnell nur mehr 400 hm) kosteten mich ein gequältes Lächeln.

Der Anstieg war zwar lange und steil, bei weitem aber nicht so schlimm wie erwartet. Nach der Ankunft am Riffelsattel standen „nur“ noch 3km bergab am Programm. Die Aussicht auf unter 6h führte dazu, dass ich unglaublicherweise nochmals Gas geben konnte. Die letzten beiden km mit einer Pace von unten 4:00 waren die Folge. Die Endzeit betrug schlussendlich 6:02:34 – sicher keine Spitzenzeit – aber ich war sehr zufrieden.

Tag 2 – Mountain-Run (eigentlich 20 km):

Die bessere Vorbereitung machte sich schon in der Früh bemerkbar – das Aufstehen war im Gegensatz zur Tour de Tirol (fast) ohne Probleme möglich. Die Aussicht über den rauhen Kamm zu laufen hat mir im Vorfeld einiges Kopfzerbrechen bereitet. Wenig Alpinerfahrung und die leichte Höhenangst sind nicht gerade die besten Voraussetzungen dafür. Aber – alles umsonst – trotz anderslautenden Meldungen in der Früh konnte wegen des Schlechtwetters nicht über den rauhen Kamm gelaufen werden.

Ob die Alternativstrecke jetzt wirklich einfacher war, wage ich zu bezweifeln. Nach einer kurzen Aufwärmrunde gab es einen längeren Anstieg. Aufgrund der müden Beine musste ich leider ziemlich bald auf Gehen umsteigen. Bei einer längeren Bergabpassage erfolgte nach einer kurzen Unachtsamkeit wieder der übliche Sturz. Nicht auszudenken, wäre dieser am rauhen Kamm passiert. Danach ging es wieder stark bergauf bis zum Hüttenkogel wo sich der Wendepunkt befand. Nach ca. 4,5 km Downhill (großteils über die selbe Strecke wie Tag1) erreichte ich nach 2:19:09 (ca. 18,5 km; 1050 hm) glücklich das Ziel.

Fazit:

Der Ötscher-Ultra-Marathon ist eine super Veranstaltung, in einer schönen Gegend in Niederösterreich, die vom ehemaligen Ultraläufer Herbert Egger mit viel Herzblut organisiert wird. Über die nicht ganz perfekten Punkte (Stimmung im Start- und Zielbereich, liebloses Startprozedere) kann man sicherlich hinwegsehen.

Da der eigentliche Höhepunkt, der rauhe Kamm, dieser Jahr nicht am Programm stand, schreit es eigentlich nach einer Wiederholung in den nächsten Jahren.

Linz Triathlon 2017

Bericht von Martin Moucka:

Am Samstag veranstaltete der TriRun Linz unter Leitung vom Weinzierl Peter den Linz Triathlon am Pleschinger See. Das Wetter war fabelhaft, Wassertemperatur angenehm. Der Wind hielt sich in Grenzen. Auf allen drei Disziplinen (Sprint-, olympisch- und Halbirondistanz) starteten von unserem Verein TriPowerWimbergerHausFreistadt 21 Athleten. Gesamt nahmen 1400 Triathleten an diesem Event teil.

Ich startete auf der Olympischen Distanz, wo 900m zu schwimmen, 45 km  am Rad fahren und als Abschluss noch 10,5km zu laufen waren. Da für den olympischen Bewerb der Startschuss erst um 12:45 Uhr fiel, konnte man sich noch in aller Ruhe den Sprint Bewerb ansehen. Diesen konnte der alte Haudegen Will Gerry gewinnen vor Bründl Alexander und dem Luftensteiner Peter.

Ebenso standen auf dieser Distanz unserere Athleten Elisabeth "Elli" Feizlmayr, Sandra Hartl, Gerhard Wagner, Stefan Enzenebner und Andi Affenzeller an der Startlinie. Für Stefan war es überhaupt der erste Triathlon und er konnte diesen sehr souverän und mit einem guten Ergebnis finishen. Bei den Damen erbrachten Elli und Sandra ebenfalls sehr gute Ergebnisse und beide waren mit ihren Leistungen vollauf zufrieden.
 
Um 12:00 Uhr fiel schließlich der Startschuß für die Mitteldistanz. Auf dieser Strecke gingen Kathi Kaspareth, Christoph Tröls - für ihn war dies eine Standortbestimmung für den heurigen Ironman Klagenfurt Anfang Juli - Gerhard Stumbauer und Heli Kastl an den Start. Kathi finishte mit neuer persönlicher Bestzeit von 05h05min28sec und durfte sich bei der Siegerehrung in ihrer Altersklasse als Österreichischer Meister feiern lassen. Bei der ebenfalls stattgefundenen Landesmeisterschaft erreichte Kathi in ihrer Altersklassen den 2. Platz. Auch Christoph Tröls konnte dort in seiner Altersklasse den 3. Platz, gesamt den 15. Platz erkämpfen.

Also nach dem Startschuß für die MD ging es dann für mich los,mit dem Neo anziehen und einschwimmen. Um 12:45 Uhr wurde eingezählt und ab ging es. Ich konnte als vierter das Wasser verlassen und auf die Radstrecke gehen. Ganz gut verlief es auch für Stefan Lubinger. Er konnte kurz nach mir das Schwimmen beenden, dicht gefolgt vom Auer Christian. Auch Brungraber Flo und Kreindl Oliver kamen dicht hintereinander aus dem Wasser. Kurze Zeit später konnten auch Martin Schaufler, Michael Steindler, Anita Ofner  und Andrea Hochstöger, die mit Rene Hochstöger und "Letti" Leitner ein Staffelteam bildetet, das Wasser verlassen. Als letzter der Tripower Starter kam Aumayr Matthias aus dem Wasser.

Am Rad, man spürte die Hitze noch nicht so, konnte ich gut an der Spitze mithalten und als gesamt Vierter in die Wechselzone einfahren. Sensationell hingegen war der Matthias, konnte er doch am Rad den schnelllsten Split für sich verbuchen und so mehr als 200 Athleten überholen.

Nach dem Wechsel auf die Laufstrecke konnte ich mich nach und nach an den dritten heranziehen. Noch vor der ersten Wende konnte ich ihn überholen und mich auf den dritten Gesamtplatz schieben. Immer den 2. Platzierten vor Augen und angefeuert von den Vereinskollegen, versuchte ich noch schneller zu laufen, aber die Beine wollten nicht. So konnte ich am gesamt 3.ten Platz finishen und meine AK gewinnen.

Matthias wechselte mit Auer Christian sowie Kreindl Oliver in die Laufschuhe und er war auch dort nicht zu stoppen. Da er dachte, es wäre nur eine Runde zu laufen, sprintete er los und konnte mit der schnellsten Laufzeit am gesamt 6.ten Platz finishen. Dies war auch der 3.te Platz in der AK. Dicht gefolgt vom Auer Christian, der am gesamt 7.ten Platz und 2.ter in seiner AK ins Ziel kam. Oliver musste leider wegen Krämpfe aufgeben. Auch bei den Damen konnten wir auf der olympischen einen Erfolg verbuchen.  Anita Ofner konnte in ihrer Alterklassen den 2 Platz erkämpfen.

Zu erwähnen wäre noch, dass Brungraber Flo mit dem schnellsten Split auf der Laufstrecke registriert wurde, er konnte mit seinem Rennrolli auf den 10,5 km eine 28 Minuten Zeit hinknallen. Dies ist schon sehr beachtlich, da am Damm zwischen den Leuten oft nicht viel Platz bleibt.

Gratulation nochmal an alle Athleten.

...... die Fans von heute sind die Wettkämpfer von morgen :-)

..... und das Vereinsleben kam auch nicht zu kurz - gemütliches Beisammen sein vor, zwischen und nach den Bewerben !

 

Kindertriathlon Linz

Bericht von Peter Hollaus:

Am Freitag den 26.05.2017 fanden im Rahmen des Linztriathlon die Landesmeisterschaften im Kinder Triathlon statt. Dieser Wettkampf zählt auch zum Power Kids Cup 2017. Unser Verein war mit 13 Kindern am Start. Bei sehr schönem Wetter wurde im kalten Pleschingersee geschwommen und am Badeseegelände geradelt sowie gelaufen. Der Kindertriathlon war, wie schon in den letzten Jahren, top organisiert und für alle Kinder eine tolles Abenteuer.

Unser Nachwuchs konnte sich sehr gut in Szene setzen und eroberte einige Stockerlplätze. Marlies Stumbauer konnte sich mit einer beeindruckenden Vorstellung sogar den Landesmeistertitel sichern! Insgesamt konnten wir einmal Gold, zwei Mal Silber und drei Mal Bronze erobern.
Hier die Platzierungen in der Landesmeisterschaftswertung unserer jungen Athleten:

Schüler E weiblich: 8. Felicitas Hollaus
Schüler E männlich: 2. Tobias Kugler, 3. Gregor Moser
Schüler D weiblich: 2. Valerie Pröll
Schüler D männlich: 5. Fabian Moser
Schüler C weiblich: 4. Emely Kugler
Schüler C männlich: 3. Isidor Hollaus, 16. Marcel Oberreiter
Schüler B weiblich: 1. Marlies Stumbauer
Schüler A weiblich: 4. Kristina Winkler
Schüler A männlich: 3. Antonio Hollaus, 5. Lukas Stumbauer
 
Der 3. Bewerb des Power Kids Cup 2017 findet am Pichlinger See am 24.06.2017 statt. Hier werden auch die Landesmeisterschaften im Kinder Aquathlon ausgetragen. Unser Team wird dort auch an den Start gehen.
 
 

Aquathlon Wels - Power Kids Cup 2017

Bericht von Peter Hollaus:

Am Sonntag den 21.05.2017 startete der Power Kids Cup 2017 mit dem Aquathlon in Wels in die neue Saison. Unser Verein war dort mit 11 Kindern vertreten. Bei guten äußeren Bedingungen wurde der Bewerb im Welldorado, im Freibad von Wels abgehalten. Unsere Kinder konnten sich gut in Szene setzen. Valerie Pröll und Antonio Hollaus eroberten jeweils mit guten Schwimm- und Laufzeiten die Bronzemedaille. Danach gab es jede Menge Blech, die Stockerlplätze waren aber in Reichweite.

Hier die Platzierungen:
Schüler E weiblich: 4. Felicitas Hollaus
Schüler E männlich: 4. Tobias Kugler, 5. Gregor Moser
Schüler D weiblich: 3. Valerie Pröll, 10. Magdalena Moucka
Schüler D männlich: 8. Moser Fabian
Schüler C weiblich: 5. Emely Kugler
Schüler C männlich: 4. Isidor Hollaus
Schüler B weiblich: 4. Marlies Stumbauer
Schüler A weiblich: 4. Kristina Winkler
Schüler A männlich: 3. Antonio Hollaus

Bereits am kommenden Freitag geht es mit den Landesmeisterschaften im Kindertriathlon in Linz beim Pleschingersee weiter. Dort werden die Titel ab 14:00 Uhr vergeben. Unser Nachwuchsteam ist dort mit 13 Kindern dabei.

Lasberger Brückenlauf 2017

Bericht von Christian Auer:

Unglaubliche Erfolge beim 6. Lasberger Brückenlauf am Sa. 13. Mai 2017 ! Bei perfektem Laufwetter und toller Stimmung waren auch heuer wieder viele LäuferInnen in Lasberg dabei. Bereits bei den Kinderläufen gab es eine Menge Stockerlplätze zu feiern. Für manche Kinder waren die Kinderläufe noch nicht genug und sie starteten auch noch beim Hobbylauf. Pötscher Teresa erreichte den 2. Gesamtrang und Scherb Katharina den 3. Gesamtrang.

 

Beim Hauptlauf konnte bei den Damen Elisabeth Feizlmayr als Gesamt-Dritte und Monika Winkler am 4. Platz einlaufen. Bei den Männern konnten wir die Plätze 1-3 und 6-8 in der Gesamtwertung erlaufen. Der Sieg ging an Christian Auer, vor Aumayr Matthias und Kreindl Oliver. Zum Drüberstreuen konnten das Team „Ich liebe Freistädter“ mit Traxler Christina, Winkler Monika, Tober Christian und Auer Christian noch die erstmals ausgetragene Gemeinde Challenge für Freistadt gewinnen.

 

Gratulation auch allen anderen LäuferInnen des Vereins, für die es diesmal noch nicht für eine Stockerlplatz gereicht hat.

 

Hier noch „kurz“ die Stockerlplätze:  

Kinderläufe: 

U10w - 1. Platz Freudenthaler Marie

U10w - 2. Platz Scherb Emma

U10m - 3. Platz Tober Lukas

U12w - 2. Platz Scherb Katharina                                                                                                                                                                                                                    U14w - 3. Platz Mittendorfer Katharina

U14m - 1.Platz Lengauer Samuel

U14m - 2. Platz Scherb Niklas

U16w - 2. Platz Pötscher Teresa

 

Hobbylauf: 

AK18w – 1.Platz Pötscher Teresa

AK18w – 2.Platz Scherb Katharina

AKm – 3.Platz Kerschbaummayr Gottfried

 

Hauptlauf: 

AKw – 1.Platz Traxler Christina

AK30w – 2.Platz Feizlmayr Elisabeth

AK40w – 1.Platz Winkler Monika

AK40w – 2.Platz Larndorfer Ingrid

AKm – 1.Platz Kreindl Oliver

AK30m – 1.Platz Aumayr Matthias

AK30 m – 3.Platz Tober Christian

AK40m – 1.Platz Auer Christian

Ak40m – 3.Platz Kellerer Helmut

 

Gemeinde Challenge – 1.Platz Traxler Christina, Winkler Monika, Tober Christian und Auer Christian

Salzburg Marathon 2017

Bericht von Georg Horner:

2 Stunden 46 Minuten und 33 Sekunden - neue persönliche Marathonbestzeit!

 

Nach vielen Trainingskilometern in den letzten Monaten war es nun endlich soweit. Der Salzburg Marathon stand als erstes Saisonhighlight am Programm und eine neue persönliche Bestzeit war das Ziel. Optimistisch startete ich bei Rückenwind mit hoher Pace in den Wettkampf. Als die Strecke  stadteinwärts drehte begann der Kampf gegen den Wind. Ich war bemüht die Pace hoch zu halten, was jedoch sehr an meinen Kräften zehrte.

Auch wurde das Feld immer dünner. Ab dem Moment als ich mich bei Kilometer 18 von einer Gruppe Halbmarathonläufern trennte hatte ich keine Mitläufer mehr um mich. Ein paar Konkurrenten weiter vorne - jedoch nicht in Sichtweite - und viele andere hinter mir. Das machte die Bedingungen nochmals wesentlich härter, da die mentale Stütze einer Gruppe fehlte.

Besonders das letzte Drittel der Strecke zeigte sich dadurch als Qual. Gegenwind, schmerzende Oberschenkel, sich neigende Energiereserven und auf mich alleine gestellt biss ich die Zähne zusammen und kämpfte mich Kilometer für Kilometer ins Ziel vor. Jedoch zeigte sich nun was das Training der letzten Monate gebracht hat. Meine Beine hielten weiter durch und ich konnte das Tempo trotz der widrigen Bedingungen beinahe halten.

In den letzten Kurven Richtung Ziel am Mirabellplatz stieg die Euphorie und angefeuert von dem Jubel der Zuschauer erreichte ich 9 Minuten vor meiner alten Marathonbestzeit das Ziel voll Freude und Erschöpfung.

Es war eine große Freude wieder bei einem Großevent dabei zu sein, mein Bestes zu geben und die Euphorie der Zuschauermassen zu genießen. Dies sind die besonderen Momente im Leben eines Sportlers, die einem lange in Erinnerung bleiben und die nötige Energie und Motivation für das tägliche Training bringen.

 

"Quelle: Foto Viertbauer Horst“  

Linzer 3-Brückenlauf

Bericht von Matthias Aumayr:

Heute nun zum 3. Mal binnen 3 Wochen in Linz am Start, die Strecken werden immer kürzer...  Weit über 2000 Starter beim bereits 19. Internationalen 3-Brückenlauf in Linz stellten sich dem 6 KM-Kurs,

blanker Asphalt gespickt mit einigen "versteckten" Höhenmetern, trotzdem aber gut und schnell zu laufen und vor allem: endlich wieder mal die SONNE am Himmel! Wie üblich in einem so großen Teilnehmerfeld gab's nach dem Start einige besonders Euphorische, die auf den ersten 500 Metern Ihre eigene Sprintwertung austrugen, immer wieder sehr amüsant..

Bei der Nibelungenbrücke war dann aber nur mehr das Voraus-Motorrad der Polizei in Front zu sehen. Von nun an lief ich vorne weg, hinter mir die Meute. Gefühl: angestrengt, aber gute Beine. Bis kurz vor KM 5 alles optimal, auf der steilen Rampe rauf auf die Autobahnbrücke konnte ich die Attacke vom späteren Sieger Chris Lyke aber leider nicht parieren, blieb aber dran. Bis circa 500 m vorm Ziel sogar wieder etwas Boden gut gemacht, noch ein Läufer der zu einem unglaublichen Zielspurt ansetzt: Richard Kloibhofer zog vorbei und holte beinahe sogar noch Chris Lyke auf der Zielgeraden ein!

Die ersten drei nur 4 Sekunden voneinander getrennt, also ein sehr knappes Rennen. Vielleicht wäre mit Taktieren für mich das Rennen sogar zu gewinnen gewesen. Ziel war jedoch, eine gute Zeit zu laufen - und mit 19min43sek und Pace 3:17/KM sowie Gesamtplatz 3 in so starkem Feld darf man sicher zufrieden sein. Fazit: Tolle Form, coole Veranstaltung!

Sehr starkes Abschneiden auch von den zahlreichen Vereinskollegen am Start, Details unter: http://www.pentek-timing.at/results.html?pnr=13195&cnr=1

 

 

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