Wien Marathon 2021

Bericht von Hannes Scherb:

Team TriPowerWimbergerFreistadt ist Staatsmeister im Marathon 

Am 12.09.2021 ging der 38. ViennaCityMarathon über die Bühne. Im Zuge des Bewerbes wurden auch die österreichischen Staatsmeisterschaften im Marathon abgewickelt. Das Team von Tripower in der Besetzung Thomas Hoffelner, Oliver Kreindl und Hannes Scherb konnte sich sensationell den Staatsmeistertitel als schnellste Marathonmannschaft Österreichs sichern. Beim Start um 09:00 zeigte das Thermometer bereits 20 Grad. Im Ziel um kurz vor 12:00 sollten es bereits 27 Grad sein.

So hieß es bei jeder Labe trinken und speziell die letzten 12 Kilometer für das Team zu kämpfen, da Aufgeben keine Option war. Im Einzel sicherten sich Thomas Hoffelner und Hannes Scherb jeweils den österreichischen Vizemeister in ihrer jeweiligen Altersklasse. Oliver Kreindl wurde gesamt 4. bester Österreicher - lediglich 9 Sekunden fehlten auf die Bronzemedaille. Das tat der Freude keinen Abbruch und es war generell ein tolles Lauffest welches top organisiert abgewickelt wurde. 

Ergebnisse: https://vienna.r.mikatiming.com/2021/?pidp=start 

Mozart 100

Bericht von Gernot Bauer:

Schon wieder Stufen! Was haben die sich wohl dabei gedacht und nur so verdammt viele Stufen in die Berge hier in Salzburg reingebaut. Ohne Übertreibung bin ich heute schon über 1000 Stufen hauptsächlich bergab gelaufen, nein besser gesagt gegangen. Meine Waden sind am Ende, nachdem sich schon vor Stunden meine Oberschenkel in Matsch verwandelt haben. Aber mein Kopf freut sich, den mit dem Kapuzinerberg mitten in der Stadt ist dann auch der letzte Berg geschafft und der Zieleinlauf am Kapitelplatz in Salzburg sicher. Die 2 Kilometer gehen bzw. laufen auch noch und mein Ziel, unter 12 Stunden, habe ich dann auch geschafft.

Losgegangen ist das alles um 7 Uhr in der Früh in Fuschl am See und vor mir lagen 75km mit ca. 3800HM auf wunderbaren Trails, gespickt mit ein paar Bergen. Durch den Frühnebel konnte man die Berge nicht wirklich ausmachen, aber schon nach ein paar km ging es los mit dem Aufstieg auf den Zwölgerkogel, dessen Gipfelkreuz nach 10km erreicht war. Oben herrlicher Sonnenschein, lag das Salzkammergut zu unseren Füssen noch in einer Nebeldecke. St. Gilgen war damit nicht zu sehen, aber der Schafberg dafür umso deutlicher. Der sollte als nächstes dran sein. Runter ging es zuerst und das nicht zu langsam. 1000HM bergab galt es auf 5-6km zu laufen.

Für die Oberschenkel eines Mühlviertlers nicht das leichteste und daher auch nur mit angezogener Handbremse bewältigt, stärkte ich mich kurz in St. Gilgen und begann danach mit dem Aufstieg auf die Schafbergalm. Geht ja noch gut und oben, wieder in der Sonne, fühlte es sich noch richtig gut an. Die ersten Staffelläufer der 108km Strecke überholten mich schon. Aber mit einem Florian Grasel, der beim UTMB vorne mitmischt, brauchst erst gar nicht versuchen mitzulaufen. Runter nach St. Wolfgang an den Wolfgangsee spürte ich zum ersten Mal die Belastung der langen Abstiege, aber nach dem Falkenstein rüber nach St. Gilgen sollte es damit eh schon zu Ende sein.

Danach lagen wellige Trails vor mir und diese Aussicht lies mich da mal runter rollen vom Schafberg. Beim 2. Mal in St. Gilgen lies ich es schon langsamer bei der Labe angehen, füllte meine Flasks auf, tratschte noch mit meiner Tochter und meiner Mutter und machte mich auf nach Fuschl retour. Leicht rauf auf den Zwölferkogel, aber eben nur ein kurzer Anstieg und dann rechts abgebogen um über mehrere An- und Abstiege nach Fuschl zu gelangen. Dort lag mein Dropbag und dort hatte ich auch eine ordentliche Pause, es war ja auch schon Mittagszeit, eingeplant. Die damit geschafften 45km mit über 2500HM waren landschaftlich ein Traum. Den Beinen haben sie nicht so gutgetan, aber was soll`s dachte ich mir, 30km mit 1000HM bist im Training auch schon öfters gelaufen.

Also in Fuschl ordentlich gestärkt, mit der Familie vor Ort und per FaceTime Anruf gequatscht und nach ca. 10 Minuten ging es ab nach Salzburg. Meiner Meinung nach sollten eh nur noch 2 Berge, Nockstein und Kapuzinerberg, warten. Das wird schon nicht so schlimm werden. Entlang vom Fuschlsee, auf einem Wanderweg an der Nordseite, hat es mir mein Körper dann spüren lassen. Zu viel gegessen oder getrunken, aber auf alle Fälle wollte ich schon ein paar Wanderer um ein paar Taschentücher bitten. Da wollte definitiv was wieder von der Labe raus, nur wo war ich mir nicht sicher. In der prallen Sonne, wenn einem übel ist und auch wenn die schönste Landschaft vor dir liegt, willst du in so einem Zustand nicht mehr laufen und so wurden die Gehabschnitte immer länger. Zumindest blieb mal alles drinnen und am Ende vom Fuschlsee, als die nächsten Bergaufpassagen begannen, beruhigte sich auch der Kopf wieder.

Nur etwas zu mir zu nehmen, dazu konnte ich mich nicht überwinden. Daher lies ich die nächste Labe nach ca. 54km aus und lief locker lässig durch, auch wenn es kurz danach wieder mehr Geh- als Laufschritte waren. Von weiten konnte ich da den Nockstein schon sehen, der für meinen Kopf zu diesem Zeitpunkt, ein wenig zum entscheidenden Berg geworden war. Wenn ich da rauf und drüber komm, dann habe ich es geschafft, dann ist ein finishen so gut wie unausweichlich, da wird dann nichts mehr passieren. Das schaffst du noch, der schaut nichts so steil aus und eine Labe kommt auch noch vorher. Mit diesen immer wiederkehrenden aufmunternden Gedanken erreichte ich die letzte „große“ Labe auch noch.

Dort gab es, neben reichlich fester Nahrung, auch gut gekühltes reines Wasser und es schmeckte sogar und was noch wichtiger war, mein Magen hatte sich beruhigt und daher füllte ich meine Vorräte wieder vollständig nach. An Essen oder auch nur an ein Gel, und die hatte ich noch zuhauf, konnte ich aber immer noch nicht einmal denken. Da aber weit und breit kein Krampf zu spüren war, war mir das auch egal. Nach der Labe begann ein Aufstieg, den ich so nicht erwartet hatte. Bald schon war mir klar, dass da ein richtiger Scharfmacher vor mir lag. Hohe natürliche Stufen über Wurzeln und Steine und alles im sehr steilen Gelände. Wie kommen ich da bloß hoch, meine Beine hatten nicht mehr viel Kraft über, und wie soll ich da nur wieder runterkommen?

Die hatten uns ganz klar im Race Briefing gesagt, dass wir nur dort noch rauf laufen sollen, wo wir uns auch sicher sind, dass wir auch heil runterkommen. Da kommt keiner und hilft dir und ganz sicher keine Bergrettung. Da das ganze zwar eine gefühlte Ewigkeit so raufging, aber in Wirklichkeit doch nicht so lang war, stand ich auf einmal ganz oben und lächelte in die Kameras, der am Boden liegenden Fotografen. Da willst du dann auf einmal ganz leichtfüßig wirken. Und der Abstieg, ja der war dann die befürchtete Hölle, Stufen begannen und nahmen kein Ende mehr. Bei jedem Tritt war die Angst vor einem Krampf in meinem Nacken. So wie bei einem Läufer dem ich die Hälfte meines Wassers gab, da er vor lauter Krämpfe nicht mehr weiterkonnte.

Er sollte sich dann doch rasch erholen, da er nur kurz hinter mir ins Ziel kam und sich mehrmals bei mir bedankte. Am Fuße des Nocksteins, schon in Salzburg angekommen, waren alle schlechten Gedanken weg. Ein Finish war so was von klar für mich, dass ich ein richtig gutes Gefühl bekam. Aber keine Angst, ein richtiges Laufen, war trotzdem nicht mehr drin.
Rüber zum Kapuzinerberg und von der Salzburg-Gnigl Seite rauf. Kurz bei der letzten Wasserlabe nachgedankt und rein in die letzte Stufenschlacht. Powerwalking glaub ich, nennt man das. Oben konnte ich wirklich noch auf den Trails ein wenig laufen, bevor es, was sonst, über viele viele Stufen wieder runterging. Als ich endlich unten angekommen war, begann der lang gedehnte und ersehnte Genusszieleinlauf. Polizistinnen sperrten Straßen für mich ab, damit ich, hahaha, keine Zeit mehr verliere.

Ich bedankte mich bei einer jeden und auch die vielen Passanten am Mozartplatz, Domplatz und beim Ziel am Kapitelplatz applaudierten zahlreich. Was für ein Genuss! Die Ziellinie überschritt ich nach 11h40min41sec, nach ca. 75km und fast 3800HM. Stolz und mit einer Freude im Gesicht, es tatsächlich geschafft zu haben, erfuhr ich auch davon, den 16. Gesamtrang und den 2. Platz in meiner Altersklasse (bei den alten Männern) erreicht zu haben. Was für ein krönender Abschluss für einen genialen Lauf und einer unglaublichen Anstrengung.

Einzelzeitfahren in Wolfsegg!

Bericht von Gutenbrunner Martin:

Da mir ein Laufen noch immer verwehrt ist, bin ich beim EZF nach Wolfsegg gestartet.

Ich war schon gespannt:

1. auf meine Form da ich diese Woche doch viele km gefahren bin

2. auf die Strecke

Gemeinsam mit meinem Vereinskollegen Matthias fuhr ich also nach Schwanenstadt. Startnummer abgeholt und schon durften wir uns aufwärmen, warm fahren. Gestartet wurde im Minuten Abstand. Matthias vor mir. Mein Ziel war es den Matthias irgendwie einholen und immer brav auf die Watt Angabe schauen.

Ich kurbelte los und konnte einen guten Rhythmus fahren. Immer die Watt im Auge und voller Konzentration fuhr ich dahin und konnte auf Matthias aufschließen. Mit 328 Watt im Schnitt auf den knapp 12 km mit 270 Höhenmeter schrammte ich knapp am Stockerl in der AK vorbei und konnte als 10.ter Gesamt bei den Zeitfahrrädern finishen.

 
 

Hirtsteintrophy 2021

TriPower räumt bei Hirtsteintrophy ab!

Nach Corona bedingter Pause ging heuer wieder die Hirtsteintrophy über die Bühne. Bei herrlichem Lauf- und Radwetter konnten wir seitens TriPowerWimbergerFreistadt die größte Gruppe stellen – und dies äußerst erfolgreich.

Matthias Aumayr sicherte sich den Sieg im Run&Bike, der 3. Gesamtrang ging an Klemens Kreindl. Bei den Damen errang Teresa Pötscher den 2. Gesamtrang. Im Herrenteam erkämpften Dominik Haider und Martin Gutenbrunner den 2. Platz.

Die schnellste Zeit des gesamten Hauptfeldes und somit auch Sieg im Laufen lieferte Niklas Scherb in 27:41 über die 7,8 Kilometer ab. Alle Ergebnisse sind hier im Detail nachzulesen.

Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlichen Glückwunsch zu diesen tollen Leistungen. Fotos auf der offiziellen Homepage findet ihr hier.

Welcome-Party für Brungraber Flo

Mit einer riesigen Überraschungsfeier wurde unser Olympiateilnehmer und Silbermedaillengewinner bei den Paralympics in Tokio Flo Brungraber am 01. September 2021 in seinem Heimatort Elz, Gemeinde Lasberg, empfangen.

Neben zahlreichen Persönlichkeiten aus der Politik und dem Sport- bzw Triathlonbereich waren auch ca 40 Mitglieder von unserem Verein vor Ort, um ihm einen würdigen Empfang zu bereiten, wobei auch eine riesengroße (Olympia-)Torte, angefertigt von unserem Vereinsmitglied und Konditormeister Stefan Lubinger, nicht fehlen durfte.

Lieber Flo, herzlichen Dank für die unglaublichen Momente, die Du uns bereitet hast und wir sind zuversichtlich, noch weitere Medaillen mit Dir feiern zu können.

Fotos von Erwin Pramhofer

Weitere Fotos unter: https://www.pramhofer-erwin.at/AKTUELLE-FOTOS/Grosser-Empfang-fuer-Flo-Brungraber/

1.Bike & Run St. Oswald

Bericht von Klemens Kreindl:

Am Samstag den 07. August ging es nach über einem Jahr ohne Wettkampf zum Bike&Run nach St. Oswald. Aufgeregt wie bei meinem ersten Rennen holte ich mir die Startnummer und begann mit den Vorbereitungen für das Rennen. 5 Minuten vor dem Start hat sich meine Nervosität dann auch wieder gelegt. Pünktlich um 16:00 Uhr erfolgte der Startschuss.

Gelaufen wurden 3 Runden mit ca. 1,1km. Mit einem soliden 1. Lauf erreichte ich als 5er die Wechselzone und konnte diese als 4er wieder verlassen. Gleich zum Beginn der ersten von zwei Bike Runden holte ich mir schon den 3. Platz. Also hieß es für mich volle Attacke und drücken was geht. Vor der zweiten Runde noch den 2. platzierten Kugler Tobias überholt, ging es schon in die letzte Runde. Jetzt war nur mehr Vereinskollege Stumbauer Lukas vor mir, den ich aber am Bike nicht mehr zu sehen bekam. Die letzte Runde noch mal Vollgas und dann ging`s zum letzten Wechsel in die Wechselzone. Bike abstellen, Helm runter, schnell in die Laufschuhe und los geht’s in den 2. Lauf.

Die erste Runde viel zu schnell abgeschlossen machten sich dann in der zweiten die ersten Krämpfe bemerkbar.  Aber in der dritten Runde legte sich wieder alles und so konnte ich 300m vor dem Ziel noch zu Lukas aufschließen. Im vorbei laufen sagte ich zu ihm, dass wir gemeinsam ins Ziel einlaufen. Lukas konnte die Pace zum Schluss nicht ganz mithalten, darum drosselte ich das Tempo und wir sind miteinander über die Ziellinie gelaufen.

Summa summarum ein sehr erfolgreicher Wettbewerb für den Veranstalter und uns TriPowerWimberger Athleten mit insgesamt 5 Podestplätzen.

ÖM U18 in Rif - Bronze durch Samuel Lengauer

 tripower

Vor ca. 6 Jahren kontaktierte unser heutiger Lauftrainer Harald Kohlberger 2 Talente um gemeinsam in Grein bei einem Volkslauf an den Start zu gehen. Mit 2 ‚alten‘ Tripowershirts standen die beiden Dreikäsehoch damals sehr ehrfüchrtig am Start – ein weiterer Grundstein für die Tripower-Kids (kids.tripowerfreistadt.at) war somit gelegt. Am vergangenen Wochenende waren es exakt diese beiden Jungs die bei der Staatsmeisterschaft für TriPowerWimbergerFreistadt am Start stehen sollten.

Mehr dazu.... kids.tripowerfreistadt.at

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