Paratriathlon ITU EM Tartu

Bericht von Flo Brungraber:

Eine lange Anreise über Wien, Riga und abschließend eine 4 stündige Busfahrt nach Tartu/ Estland führte mich zur ITU Paratriathlon EM (19.07.2018) wo ich für Österreich an den Start gehen durfte. Das sehr gute Starterfeld in meiner Gruppe, bestehend aus 5 Top ten Athleten von der Weltrangliste unterstrichen die Schwierigkeit und zugleich auch die Herausforderung von diesem Rennen. Für mich war es mein erstes Großevent jedoch schmälerte das nicht meine persönlichen Erwartungen, mindestens 5. zu werden.

Das komplette Event fand in mitten in der Stadt bei rund 29°C Außentemperatur statt. Die Schwimmstrecke wurde auf 850m adaptiert, da es sich dabei um ein fließendes Gewässer handelt. Die Radstrecke war an einigen Abschnitten sehr verwinkelt und übersäht von Unebenheiten in der Fahrbahn und der „Laufkurs“ ebenfalls mit einigen Ecken versehen. Gleich vom Start weg konnte ich beim Schwimmen mit dem späteren Gewinner mithalten und im letzten Viertel im Wasser die Führung übernehmen. Mit der schnellsten Schwimmzeit konnte ich einmal mehr meine Schwimm- Dominanz unter Beweis stellen.

Der verwinkelte Bike Kurs ist mir an diesem Tag leider nicht sonderlich gelegen und so musste ich einige Positionen abgeben. Im Rennrollstuhl konnte ich wieder ein paar Sekunden gut machen jedoch fehlten zum Schluss 21sec auf den 4 Platzierten. Mit einem Rückstand von 2min 50sec auf Schipper /NED passierte ich die Ziellinie als 5. Was auch mein persönliches mindest Ziel entspricht. Mein Resümee ist, dass in dieser Liga die Luft ganz schnell ganz dünn wird. Jedoch kann ich für meine erste Teilnahem bei einem Großevent ganz zufrieden sein. Abgesehen von den Erfahrungen die ich durch ein weiteres wichtiges Rennen sammeln konnte durfte ich ein sehr schönes Land / Stadt kurz kennen lernen, dass ich sonst vermutlich nicht bereist hätte.

Homepage des Veranstaltershttps://www.triathlon.org/events/event/2018_tartu_etu_triathlon_european_championships

Homepage Zeitnehmung: https://www.triathlon.org/results/result/2018_tartu_etu_triathlon_european_championships/322995

 

 

Mostiman 2018

Bericht von Martin Moucka:

Am Samstag um 15:30 Uhr wurde in Wallsee der Mostiman gestartet. Aufgrund der warmen Wassertemperaturen wurden die 1,5 km ohne Neo in zwei Runden mit kurzem Landgang geschwommen . Ich konnte gut meinen Rhythmus finden und kam als 25. ter aus dem Wasser. Nach dem Schwimmen, galt es gleich bergauf in die Wechselzone zu laufen.

Der Wechsel gelang ganz gut und ich lief mit dem Rad hinaus. Doch beim Schuhe anziehen ei kleiner Fehler und schon war die Schlaufe draußen. Diese während der Fahrt wieder einzufädeln war sehr mühsam. Es gelang und ich konnte Fahrt aufnehmen. Auf der mir unbekannten Strecke dann gleich nach der ersten Abfahrt eine Schrecksekunde - es knackte ordentlich am Sattel. Ich rüttelte daran aber es war nichts zu bemerken. So setzte ich meine Fahrt fort. Doch irgendwie fühlte es sich anders an. Erst nach dem Bewerb sollte sich herausstellen dass meine Sattelstütze gebrochen war und ich nun 3 cm zu tief gesessen war. 

So kam ich ein wenig angeschlagen zum Laufen. Wechsel wiederum sehr gut und ich ging auf die wellige Laufstrecke. Dort konnte ich meine Platzierung gut halten und finihste als Gesamt 16.ter und als 1.ter meiner AK und bin damit Österreichischer Meister.

Trefflinger Dorflauf 2018

Bericht von Martin Moucka:

Am Samstag Vormittag fuhr ich zum Trefflinger Dorflauf. Gedacht als Vorbereitungslauf für nächste Woche - da werde ich beim Mostiman über die Olympische Distanz bei den Triathlon Staatsmeisterschaften starten. Bevor ich am Start war, durften meine beiden Mädels Helena und Magdalena bei den Kinderläufen starten. Die beiden legten mir ordentlich etwas vor und liefen auf's Podest.

Nach kurzem Einlaufen ging es auch schon los. Auf der anspruchsvollen Strecke - Gelände Bergauf - und ab ging es gleich von Beginn an zur Sache. Ich versuchte mich am Kellerer Helmut anzuhängen. Wir beiden matchten uns bis knapp vor's Ziel. Da keiner von uns den anderen abhängen konnte, liefen wir gemeinsam ein. Dies bedeutete für uns beide einen Podestplatz. Alles in allem bin ich mit dem Lauf ganz zufrieden.

Alle Tripower Frauen kamen auf's Podest - Antonia konnte Ihren Lauf gewinnen und die Traxler Chrisitna wurde 2.te in der AK. Aumayr Matthias konnte den 2.ten Gesamtrang nach einem harten Fight um den Tagessieg erreichen.

Steeltownman 2018

Bericht von Martin Moucka:

Am Freitag wurde das Wochenende mit dem Firmentriathlon begonnen. Ich als Schwimmer, Oliver Kreindl als Radfahrer und Aumayr Matthias als Läufer. Natürlich wurde mit dem Schwimmen 250m im 24 Grad warmen Pichlinger See begonnen. Zu diesem Zeitpunkt war mir das Schwimmen das Liebste, da es im Wasser wärmer war als draußen. Nach einem fast verschlafenen Start konnte ich doch noch ganz gut weg schwimmen und als 7.ter das Wasser verlassen. So kurze Schwimmstrecken sind nicht wirklich etwas für mich, bis zur ersten Boje war es ein ziemlicher Kampf. Danach war ich eigentlich ganz zufrieden.
Oliver schnappte sich den Chip und radelte wie ein Wilder und konnte sich mit einem zweiten sehr starken Radfahrer absetzen und gemeinsam mit gutem Vorsprung das Radfahren beenden. Da die eine Staffel in der mixed Staffel unterwegs war und eine Frau lief, hatte nun Matthias keinen mehr mit dem er sich matchen konnte und lief so ungefährdet dem Sieg entgegen.
Wie sich später herausstellte hatten wir an diesem Tag die allerschnellste Zeit als Staffel.

Am Samstag war ich nun als Einzelstarter beim Steeltownman unterwegs. Leider gab es nur mehr einen Sprintbewerb, der in drei Wellen durchgeführt wurde und faktisch jede Welle als eigener Wettkampf gewertet wurde. Begonnen wurde mit der Welle 1 um 14:00 Uhr, wo die Damen ihr ganzes Können zeigen durften. Von meinem Verein war die Kaspareth Kathi, Hartl Sandra und Tröls Bettina im Einsatz. Lieferten sich Hartl Sandra und Tröls Bettina ein Match gegeneinander, so kämpfte Kathi mit um den Sieg. Mit einer sehr guten Schwimmzeit schon vorne platziert, konnte sie am Rad noch etwas gut machen und als Gesamt Dritte auf die Laufstrecke gehen.

Leider war sie nicht mehr ganz frisch und musste sich noch knapp vor dem Ziel einer sehr starken Läuferin geschlagen geben und finishte als Gesamt Vierte und 1.te in der AK. Gratuliere!!!

Mit dem Start der Welle 2 Ü40 - Masters, war nun ich an der Reihe. Die 750m Schwimmen war auf 2 Runden mit Landgang aufgeteilt. Ich positionierte mich ganz links und hatte mir vorgenommen hinter dem vor mir stehenden Slowenen mitzuschwimmen. Auch versuchte ich nicht wieder den Start zu verschlafen und sprang mit vollem Elan in den See als der Startschuss fiel. Ich schwamm mit vollen schnellen Zügen und kam sehr gut voran, sodass ich plötzlich niemanden mehr vor mir hatte. Ich konnte mich gut orientiern. Bei der ersten Boje dann schlossen einige Schwimmer auf und es gab kurz ein Gerangel, aus welchem ich jedoch ganz gut raus kam. Hin zum Landgang konnte ich wieder sehr gut meinen Rythmus aufnehmen und sah das nur ein Schwimmer vor mir war. Ich also mit einem Verfolger an meinen Fersen, den Landgang erledigt und raus auf die zweite Runde. Diese verlief im Wesentlichen ruhig. Beim Lauf in die Wechselzone überholte mich noch mein Verfolger, sodass ich mit der 3ten Schwimmzeit registriert wurde.

Beim Wechsel ein kleiner Hoppalla - aber schon ging es auf die Radstrecke und es wurde mir bewußt dass ich plötzlich an zweiter Stelle lag. Nur mehr einer vor mir, hörte ich und dass dieser nur 30'' Vorsprung habe. So trat ich doch noch motivierter in die Pedale. Mit dieser Motivation konnte ich bereits nach der Ersten von 4 Radrunden die Führung übernehmen. Ich versuchte das Tempo am Rad hoch zu halten. Denn ich war mir nicht sicher, wie stark Froschauer Christian sein würde. Ich beendete das Radfahren als Führender mit der besten Radzeit dieser Welle. Auf der Laufstrecke merkte ich bald, dass keiner aufschließen würde, so lief ich meinen Vorsprung nach Hause und gewann diese Tageswertung. Hollaus Peter und Wagner Gerhard finishten in soliden Zeiten und errangten weitere Punkte in der Cupwertung der Landesmeisterschaft.

Beim Start der dritten Welle - Elite, waren noch zwei Vereinsmitglieder am Start

Ebbser Koasamarsch

Bericht von Heli Kellerer:

Die Österreichische Meisterschaft im Bergmarathon wurde dieses Jahr beim legendären Ebbser Koasamarsch ausgetragen. Mit 44 km und 2100 hm ein Berglauf der Extraklasse.
Start war in Ebbs um 7 Uhr.

Die Strecke führt durch alpines Gelände. Speziell der Abschnitt Vorderkaiserfelden - Hochalm verlangt absolute Trittsicherheit. Vom berühmten Stripsenjochhaus geht’s dann steil bergab bis Hinterbärenbad und durch das wunderschöne Kaisertal zurück nach Ebbs.

Trotz einiger Probleme(vor allem eine Blase an der Fußsohle ab ca. km 30 behinderte mich stark) konnte ich ihn 4h45min. finishen. Mit dem 10. Platz gesamt und der Verteidigung des Österreichischen Meistertitels im Bergmarathon AK-45 war ich natürlich sehr zufrieden.

Ironman 70.3 Astana/Kasachstan

Berich von Georg Horner:

Ein Wettkampf in einem fernen Land ist immer ein besonderes Erlebnis. Einer in einem so fremden und unbekannten Land wie Kasachstan erst Recht. Das ich dieses überaus positive Erlebnis mit neuer Persönlicher Bestzeit, einem Gesamt 5. Platz und einen weiteren Sieg meiner Altersklasse abschließen konnte macht diese Wettkampfreise zu einer ganz besonderen. :-D

Nach Anreise über Wien und Moskau konnte ich in den letzten Trainingseinheiten vor dem Wettkampf eine schöne, aufgeschlossene, überaus sichere und moderne Stadt erleben. Es überrascht wie gut man in dieser Stadt mit Englisch zurecht findet und das auch für westliche Geschmäcker alles zu finden ist, was das Herz begehrte.
Begleitet und unterstützt wurde ich bei diesem Wettkampf von Philipp Zunke (www.physiozentrum-salzburg.at) der mich während, vor und nach dem Wettkampf hervorragend unterstützte und mir meine Beine vor dem Wettkampf lockerte. Vielen Dank dafür Philipp! :-)

Das Schwimmen verlief gut. Mit 28:58 Minuten (1:31min/100m) für die 1,9km mit Neopren im Fluss bin ich ganz zufrieden und dank dem „rolling start“ verlief das Schwimmen auch sehr angenehm.

Auf dem flachen 90 Kilometer Radkurs durch die Steppe um die Stadt kam ich sehr gut zurecht. Auf meinem Airstreeem Super TT konnte ich die Aeroposition gut halten und kam dadurch auch auf dem Weg zurück in die Stadt, wo wir gegen den Wind fahren mussten, schnell voran. Mit 2:18:30 Stunden (39km/h) und meiner konstanten Leistung bin ich sehr zufrieden.
Der Laufkurs verlief die ersten 11 Kilometer über Pflastersteine, welche das Laufen nicht gerade leichter machten. Um technisch sauber und somit mit wenig Belastung für den Fuß zu laufen, hielt ich mich in diesem Teilstück noch ein wenig zurück. Die restlichen 10 Kilometer bis ins Ziel erhöhte ich dann das Tempo um noch den ein oder anderen Platz in der Gesamtwertung gut zu machen.

Mit 1:23:25 Stunden für den Halbmarathon bin ich auch in dieser Disziplin über meine Leistung sehr zufrieden. :-)
Nach 4:13:52 Stunden konnte ich am Ende nicht nur einen hervorragend organisierten und schnellen Wettkampf in einer prachtvollen Stadt mit überaus freundlichen und hilfsbereiten Menschen erleben, sondern auch noch eine neue Persönliche Bestzeit, einen Sieg in meiner Altersklasse und meine erste Top 5 Platzierung bei einem Ironman-Event feiern. :-D

 

NÖ Polizei-Landesmeisterschaften

Bericht von Martin Moucka:

Gemeinsames schwimmen mit Iron Maximus und als erster aus dem Wasser. Danach schneller Wechsel aufs Rad und los ging der Kampf gegen den Wind, auf zwei Runden musste jedesmal gegen den Wind gefahren und ein Anstieg bewältigt werden. Ich kam aber heute ganz gut zurecht und konnte mich bereits von den anderen absetzen. Nach dem Rad noch solide 3:48 Schnitt gelaufen und als Gesamtsieger gefinisht.

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