Steeltownman 2018

Bericht von Martin Moucka:

Am Freitag wurde das Wochenende mit dem Firmentriathlon begonnen. Ich als Schwimmer, Oliver Kreindl als Radfahrer und Aumayr Matthias als Läufer. Natürlich wurde mit dem Schwimmen 250m im 24 Grad warmen Pichlinger See begonnen. Zu diesem Zeitpunkt war mir das Schwimmen das Liebste, da es im Wasser wärmer war als draußen. Nach einem fast verschlafenen Start konnte ich doch noch ganz gut weg schwimmen und als 7.ter das Wasser verlassen. So kurze Schwimmstrecken sind nicht wirklich etwas für mich, bis zur ersten Boje war es ein ziemlicher Kampf. Danach war ich eigentlich ganz zufrieden.
Oliver schnappte sich den Chip und radelte wie ein Wilder und konnte sich mit einem zweiten sehr starken Radfahrer absetzen und gemeinsam mit gutem Vorsprung das Radfahren beenden. Da die eine Staffel in der mixed Staffel unterwegs war und eine Frau lief, hatte nun Matthias keinen mehr mit dem er sich matchen konnte und lief so ungefährdet dem Sieg entgegen.
Wie sich später herausstellte hatten wir an diesem Tag die allerschnellste Zeit als Staffel.

Am Samstag war ich nun als Einzelstarter beim Steeltownman unterwegs. Leider gab es nur mehr einen Sprintbewerb, der in drei Wellen durchgeführt wurde und faktisch jede Welle als eigener Wettkampf gewertet wurde. Begonnen wurde mit der Welle 1 um 14:00 Uhr, wo die Damen ihr ganzes Können zeigen durften. Von meinem Verein war die Kaspareth Kathi, Hartl Sandra und Tröls Bettina im Einsatz. Lieferten sich Hartl Sandra und Tröls Bettina ein Match gegeneinander, so kämpfte Kathi mit um den Sieg. Mit einer sehr guten Schwimmzeit schon vorne platziert, konnte sie am Rad noch etwas gut machen und als Gesamt Dritte auf die Laufstrecke gehen.

Leider war sie nicht mehr ganz frisch und musste sich noch knapp vor dem Ziel einer sehr starken Läuferin geschlagen geben und finishte als Gesamt Vierte und 1.te in der AK. Gratuliere!!!

Mit dem Start der Welle 2 Ü40 - Masters, war nun ich an der Reihe. Die 750m Schwimmen war auf 2 Runden mit Landgang aufgeteilt. Ich positionierte mich ganz links und hatte mir vorgenommen hinter dem vor mir stehenden Slowenen mitzuschwimmen. Auch versuchte ich nicht wieder den Start zu verschlafen und sprang mit vollem Elan in den See als der Startschuss fiel. Ich schwamm mit vollen schnellen Zügen und kam sehr gut voran, sodass ich plötzlich niemanden mehr vor mir hatte. Ich konnte mich gut orientiern. Bei der ersten Boje dann schlossen einige Schwimmer auf und es gab kurz ein Gerangel, aus welchem ich jedoch ganz gut raus kam. Hin zum Landgang konnte ich wieder sehr gut meinen Rythmus aufnehmen und sah das nur ein Schwimmer vor mir war. Ich also mit einem Verfolger an meinen Fersen, den Landgang erledigt und raus auf die zweite Runde. Diese verlief im Wesentlichen ruhig. Beim Lauf in die Wechselzone überholte mich noch mein Verfolger, sodass ich mit der 3ten Schwimmzeit registriert wurde.

Beim Wechsel ein kleiner Hoppalla - aber schon ging es auf die Radstrecke und es wurde mir bewußt dass ich plötzlich an zweiter Stelle lag. Nur mehr einer vor mir, hörte ich und dass dieser nur 30'' Vorsprung habe. So trat ich doch noch motivierter in die Pedale. Mit dieser Motivation konnte ich bereits nach der Ersten von 4 Radrunden die Führung übernehmen. Ich versuchte das Tempo am Rad hoch zu halten. Denn ich war mir nicht sicher, wie stark Froschauer Christian sein würde. Ich beendete das Radfahren als Führender mit der besten Radzeit dieser Welle. Auf der Laufstrecke merkte ich bald, dass keiner aufschließen würde, so lief ich meinen Vorsprung nach Hause und gewann diese Tageswertung. Hollaus Peter und Wagner Gerhard finishten in soliden Zeiten und errangten weitere Punkte in der Cupwertung der Landesmeisterschaft.

Beim Start der dritten Welle - Elite, waren noch zwei Vereinsmitglieder am Start

Ebbser Koasamarsch

Bericht von Heli Kellerer:

Die Österreichische Meisterschaft im Bergmarathon wurde dieses Jahr beim legendären Ebbser Koasamarsch ausgetragen. Mit 44 km und 2100 hm ein Berglauf der Extraklasse.
Start war in Ebbs um 7 Uhr.

Die Strecke führt durch alpines Gelände. Speziell der Abschnitt Vorderkaiserfelden - Hochalm verlangt absolute Trittsicherheit. Vom berühmten Stripsenjochhaus geht’s dann steil bergab bis Hinterbärenbad und durch das wunderschöne Kaisertal zurück nach Ebbs.

Trotz einiger Probleme(vor allem eine Blase an der Fußsohle ab ca. km 30 behinderte mich stark) konnte ich ihn 4h45min. finishen. Mit dem 10. Platz gesamt und der Verteidigung des Österreichischen Meistertitels im Bergmarathon AK-45 war ich natürlich sehr zufrieden.

Ironman 70.3 Astana/Kasachstan

Berich von Georg Horner:

Ein Wettkampf in einem fernen Land ist immer ein besonderes Erlebnis. Einer in einem so fremden und unbekannten Land wie Kasachstan erst Recht. Das ich dieses überaus positive Erlebnis mit neuer Persönlicher Bestzeit, einem Gesamt 5. Platz und einen weiteren Sieg meiner Altersklasse abschließen konnte macht diese Wettkampfreise zu einer ganz besonderen. :-D

Nach Anreise über Wien und Moskau konnte ich in den letzten Trainingseinheiten vor dem Wettkampf eine schöne, aufgeschlossene, überaus sichere und moderne Stadt erleben. Es überrascht wie gut man in dieser Stadt mit Englisch zurecht findet und das auch für westliche Geschmäcker alles zu finden ist, was das Herz begehrte.
Begleitet und unterstützt wurde ich bei diesem Wettkampf von Philipp Zunke (www.physiozentrum-salzburg.at) der mich während, vor und nach dem Wettkampf hervorragend unterstützte und mir meine Beine vor dem Wettkampf lockerte. Vielen Dank dafür Philipp! :-)

Das Schwimmen verlief gut. Mit 28:58 Minuten (1:31min/100m) für die 1,9km mit Neopren im Fluss bin ich ganz zufrieden und dank dem „rolling start“ verlief das Schwimmen auch sehr angenehm.

Auf dem flachen 90 Kilometer Radkurs durch die Steppe um die Stadt kam ich sehr gut zurecht. Auf meinem Airstreeem Super TT konnte ich die Aeroposition gut halten und kam dadurch auch auf dem Weg zurück in die Stadt, wo wir gegen den Wind fahren mussten, schnell voran. Mit 2:18:30 Stunden (39km/h) und meiner konstanten Leistung bin ich sehr zufrieden.
Der Laufkurs verlief die ersten 11 Kilometer über Pflastersteine, welche das Laufen nicht gerade leichter machten. Um technisch sauber und somit mit wenig Belastung für den Fuß zu laufen, hielt ich mich in diesem Teilstück noch ein wenig zurück. Die restlichen 10 Kilometer bis ins Ziel erhöhte ich dann das Tempo um noch den ein oder anderen Platz in der Gesamtwertung gut zu machen.

Mit 1:23:25 Stunden für den Halbmarathon bin ich auch in dieser Disziplin über meine Leistung sehr zufrieden. :-)
Nach 4:13:52 Stunden konnte ich am Ende nicht nur einen hervorragend organisierten und schnellen Wettkampf in einer prachtvollen Stadt mit überaus freundlichen und hilfsbereiten Menschen erleben, sondern auch noch eine neue Persönliche Bestzeit, einen Sieg in meiner Altersklasse und meine erste Top 5 Platzierung bei einem Ironman-Event feiern. :-D

 

NÖ Polizei-Landesmeisterschaften

Bericht von Martin Moucka:

Gemeinsames schwimmen mit Iron Maximus und als erster aus dem Wasser. Danach schneller Wechsel aufs Rad und los ging der Kampf gegen den Wind, auf zwei Runden musste jedesmal gegen den Wind gefahren und ein Anstieg bewältigt werden. Ich kam aber heute ganz gut zurecht und konnte mich bereits von den anderen absetzen. Nach dem Rad noch solide 3:48 Schnitt gelaufen und als Gesamtsieger gefinisht.

Almerer Triathlon EPM

Bericht von Martin Moucka:

Schon wieder sind 4 Jahre vergangen und es standen die Polizei Triathlon Europameisterschaften an. Ich durfte als einer von 6 Athleten aus ganz Österreich an den Start gehen. Dies freute mich natürlich sehr, war es doch schon mein 4.ter Start bei einer EPM. Diese wurden in Almere - Holland beim Duine Triathlon veranstaltet. Wir reisten rechtzeitig an, um am Donnerstag die Strecke in Augenschein zu nehmen. 

Der Bewerb fand in Almere Poort statt. Es wurde in einer Bucht zu 2 Runden geschwommen. Das Radfahren fand auf einer total ebenen flachen Straße statt, einzig der Wind war ein sehr starker Gegner. Gelaufen wurde auf einer eigentlich kurzweiligen Strecke zu vier Runden. Leider erwischte mich ab Freitag ein Virus und ich war ordentlich angeschlagen.

Am Samstag um 12:00 Uhr wurde gestartet. War das Wasser beim Besichtigen noch ruhig und glatt, war es an diesem Tag sehr aufgewühlt und wellig. Die ersten 300 m waren gegen die Wellen zu schwimmen und ich hatte doch zu kämpfen einen Rythmus zu finden. Der Virus machte das Atmen nicht leichter und so war ich doch froh nach der 2.ten Runde aus dem Wasser zu kommen. Mit knapp einer Minute Rückstand auf  Ruttmann Paul ging ich nun auf die Radstrecke.

Dort konnte ich so gar keinen Tritt finden. Konnte ich am Donnerstag noch ganz locker mit über 30 km/h gegen den Wind fahren, so kam es mir vor als müsste ich heute gegen Windmühlen kämpfen. Ich fuhr so schnell  ich konnte und kam dennoch nicht von Stelle. Geschwächt und ohne Druck am Pedal kam ich nicht vom Fleck und musste mich von einigen bereits überholen lassen. Mit einer Radzeit von über einer Stunde kam ich nun zum abschließenden Teil, dem Laufen.

Nach kurzer Suche in der Wechselzone um meine Schuhe, lief ich los. Doch bereits nach einigen hundert Metern machte mir der Virus so richtig zu schaffen und ich kämpfte gegen das Aufgeben. Ich wollte einfach unbedingt noch ins Ziel kommen und so versuchte ich einfach irgendwie durchzulaufen. Nach einer gefühlten Ewigkeit konnte ich als 40.ter von 83 finishen. Leider verlief diese EPM nicht so wie ich es mir vorgestellt hatte. Hatte ich mich doch gut vorbereitet und war eigentlich gut in Form gewesen. Aber es passieren einfach Dinge die kann man nicht vorhersehen oder steuern und muss sie so hinnehmen wie sie sind.

Alles in allem aber war es trotzdem ein voller Erfolg. Konnte doch Österreich mit Birngruber Christian den Europameistertitel holen und Ruttmann Paul als 3.ter finishen. Dank der hervoragenden Leistung der weiteren Teammitglieder  holte Österreich in der Teamwertung Silber. Aber die Saison ist ja erst am Beginn und ich blicke nach vorne um bei den nächsten Bewerben teilzunehmen.

8.6.2018 Sprint der Polizei in Nö - st. Pölten >> 17.06.2018 Garsten Triathlon >> 23.6.2018 beim Steeltown Man am Pichlinger See

Hausruckchallenge in Geboltskirchen

Bericht von Heli Kellerer:

Tolle Veranstaltung!!! Die anspruchsvolle Strecke - 26,2 km, 420 hm - führt großteils über trailartige Naturwege und Forststraßen.... Mein Ergebnis: 9. Platz (1.AK-45).

Ergebnisse unter www.pentek-timing.at

ITU World CUP Aguilas 2018

Bericht von Flo Brungraber:

Am 6 Mai startete ich beim ITU Paratriathlon World Cup in Aguilas/ Spanien. Der österreichische Triathlonverband entsendete 3 Paraathleten und einen Guide und so reisten wir bereits am Donnerstag ca 14h an. Die Klassifizierung am Freitag verlief leider nicht nach Wunsch und so musste ich ab nun, wegen ein paar wenigen Punkte, in der Rollstuhlklasse H2 starten. Das hatte zur Folge, dass ich mit 3 min Rückstand starten musste, was in dieser Liga denkbar hart war.

Der Paratriathlon wurde im Zuge einer Spanischen Meisterschaftsveranstaltung ausgetragen. Zwei Tage wurden Teambewerbe in allen Altersklassen auf der Sprintdistanz ausgetragen - mit einer sehr beachtlichen Teilnehmerzahl. Rennstart war für die Rolli Klasse um 8:25Uhr, ich als H2 Starter durfte zusätzliche 3min warten, bis ich meine Aufholjagd starten konnte. Das Meer war relativ glatt mit wenig Strömung.

Nach einer gefühlten guten Schwimmleistung wechselte ich in den Rolli und machte mich auf dem Weg in die Wechselzone. Mit guten Armen wechselte ich in das Handbike und im Verlauf der gesamten Radstrecke fand ich einen sehr guten Rhythmus. Mit ordentlich Druck auf die Kurbel (NP=244W) konnte ich mich um zwei Platzierungen verbessern und konnte so mit ca. 50 Sekunden Rückstand auf den Zweitplatzierten die „Laufstrecke“ in Angriff nehmen. Auf der flachen Promenaden Straße hätte ich mir eigentlich gedacht, dass ich noch Zeit gut machen könnte, aber die beiden Franzosen waren im Rennrolli schneller. Mit einer Zeit von 1h08min48sec (inkl. den 3min vom Start) konnte ich schließlich einen zufriedenen dritten Platz einfahren.

Ende Mai geht es zum nächsten ITU Rennen nach England.

Ergebnisse unter https://www.triathlon.org/results/result/2018_aguilas_itu_paratriathlon_world_cup/322913

Homepage des Veranstalters: https://www.triathlon.org/events/event/2018_aguilas_itu_paratriathlon_world_cup

 

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