X-Terra Innsbruck

Am Samstag den 02.10 .2021 fanden in Innsbruck am Baggersee Rossau die X-Terra Staatsmeisterschaften statt. Die Standard Distanz 1 km Schwimmen, 27 km Rad fahren und 9,5 km Laufen startete pünktlich um 08:30 Uhr. Am Start waren Aumayr Matthias und Gutenbrunner Martin. 

Martin kam als 12.ter aus dem Wasser und konnte diesen Platz auf der sehr selektiven Mtb und Laufstrecke bis ins Ziel halten. Martin konnte als 9.ter in Staatsmeisterschaft Gesamt und als Sieger in seiner Altersklasse finishen. Matthias startete nach dem Schwimmen seine Aufholjagd. Auch er konnte seine Leistung am Rad und beim Laufen ausspielen und auf dem hervorragenden 12. Platz Gesamt und als 3.ter in der Altersklasse die Staatsmeisterschaften beenden.

Wenig später nach der Standarddistanz durfte Stumbauer Lukas an den Start wo 500m Schwimmen, 10,8 km Rad fahren und 4,4 km Laufen absolviert werden mussten. Mit sehr guter Schwimm, Rad und Laufleistung konnte er sich den Vizestaatsmeister in der Jugendklasse sichern. 

Foto @ Kreindl Oliver – von links nach rechts Gutenbrunner Martin aus Freistadt, Stumbauer Lukas aus Oswald, Aumayr Mathias aus Kefermarkt

Wintertriathlon Staatsmeisterschaften Villach

Bericht von Oliver Kreindl:

Letzten Samstag fanden im Rahmen des Villacher Ice-Man die Wintertriathlon-Staatsmeisterschafen statt. Für unseren Verein waren über die Sprintdistanz Marlies und Lukas Stumbauer so wie auf der Kurzdistanz Moucka Martin und Oliver Kreindl am Start. Dank der kalten Temperaturen am Vorabend hatten unsere Athleten gute Bedingungen den Wettkampf zu bestreiten.

Martin und Oliver mussten sich 7 km Geländelauf (hauptsächlich auf Schnee), 11km Mountenbiken auch hier auf Schnee behaupten, bevor es auf die 10km lange Langlaufstrecke ging. Oliver durfte wegen seinem guten Abschneiden bei der Wintertriathlon-Meisterschaft 2018 im Elite Feld starten, was kein Nachteil war. Das von Martin und Oliver gefürchtete Laufen meisterten beide noch sehr gut.

Beim darauf folgenden Radfahren musste aufgrund des Renn-Verkehrs und der schwierigen Bedingungen viel geschoben werden. Oliver übertraf beim Biken seine Erwartungen und wechselte als 4. auf die Langlaufski. Ab dort ging es mit der Leistung steil bergab, auch Martin hatte seine Probleme mit dem Langlaufen. So kam Oliver als Gesamt 9. und Martin als 25. ins Ziel. In der Altersklasse errang Oliver den 2. und Martin den 4. Platz.

Der Nachwuchs durfte sich um 11 Uhr über die Sprint-Distanz kämpfen. Auf der selben Strecke waren für sie 3,5 km laufen, 6,3 km biken und 5,2 km zu skaten. Da Marlies und Lukas später starteten, waren sie mit erschwerten Bedingungen konfrontiert. Der Schnee war aufgrund der wärmeren Temperaturen und der Sonne aufgegangen und alle drei Disziplinen waren um vieles schwerer geworden. Deshalb sind ihre Leistungen um vieles höher anzusehen. Lukas erreichte mit Bestzeit aller Nachwuchs-Athleten den 1. Platz bei den Junioren und Marlies den 3. Platz bei der Jugend.  

Austria Triathlon Podersdorf 2020

Bericht von Georg „Jiri“ Fleischanderl:

„Gratuliere Fleischi“, ein Satz, den ich in den letzten Tagen doch des Öfteren höre. Und auch mit ein paar Tagen Abstand passiert es mir trotzdem immer wieder, dass ich kurz nachdenken muss, was da eigentlich gemeint ist. So unrealistisch ist das Finish bei der Ironman-Distanz in Podersdorf noch immer für mich.

Eigentlich war das ja alles irgendwie geplant. Nach meiner anfänglichen Abneigung gegen Triathlon (Schwimmen!) und meiner ersten eher überraschenden Sprintdistanz vor 3 Jahren kam mir irgendwann die damals irrwitzige Idee vom Ironman – das Projekt „Ironman2020“ war geboren. Aufgrund diverser Einsätze als Fan in Kärnten wusste ich ja zumindest theoretisch so in etwa, was da auf mich zukommt. Mit Trainer und striktem Trainingsplan wurde auf das Ziel hingearbeitet, doch dann, Mai 2019, nach diversen größeren Problemen, die mich auch zur Absage einer Halbdistanz zwangen, wurde das Projekt abrupt abgeblasen. Und irgendwie war ich auch sehr erleichtert – es war einfach der falsche Zeitpunkt – und eine Langdistanz rückte in weite Ferne. Doch 2020 wurde dann alles anders…

Aufgrund von Corona und der dadurch resultierenden Kurzarbeit und dem perfekten Wetter im März/April stiegen die Radkilometer, trotz abgesagtem Trainingslager, in lichte Höhen. Leider wurden aber auch alle möglichen Wettbewerbe abgesagt, dann zeigte sich aber, dass sehr wahrscheinlich doch einzelne Triathlonveranstaltungen durchgeführt werden können. Darum setzte ich mir das Ziel Anfang September bei der Halbdistanz in Podersdorf an den Start zugehen, wohl wissend, dass mir flache Strecken und Wind überhaupt nicht zusagen.

Als ich mich dann Anfang Juni anmelden wollte, kam mir spontan eine schräge Idee – wieso nicht die volle Distanz? Zwischen Idee und Anmeldung lagen nur zwei Tage, zwei Gespräche und ein kurzer Schwimmversuch im Pleschinger See, der zu meiner Überraschung trotz dreimonatiger Schwimmabstinenz und meinem eingeschränkten Schwimmtalent vielversprechend verlief. Die Grundlage hatte ich ja in den letzten Monaten gelegt, und ich hatte auch nichts zu verlieren. Der Trainingsplan war nicht mehr strikt, wurde von mir selbst verfasst und flexibel je nach Wetter bzw. hin und wieder auch nach Lust und Laune angepasst. Anfänglich hielt ich mein Vorhaben noch ein wenig geheim, doch immer mehr Leute wurden über mein Vorhaben eingeweiht.

Am Donnerstag vor dem Bewerb reiste ich an, bezog schnell mein Quartier und startete noch die eine oder andere Trainingseinheit. Nach der Startnummernabholung am Freitag stand noch ein wenig „Ablenkung“ in Form von Freunde- und Heurigenbesuche am Programm. Grundsätzlich gut ausgeschlafen startete dann mein wirklich super Tag…Nach dem Check-In und dem Studieren der Abläufe in der Wechselzone machte ich mich auf dem Weg zum Startbereich. Zu meiner Freude erblickte ich sofort die ersten Vereinskollegen, die mir nochmals Mut machten. 

Um 7:30 startete ich mit der zweiten Welle (Einzelstarts alle 5Sekunden) in den Bewerb. Auch wenn ich von einigen hinter mir gestarteten Schwimmern überschwommen wurde, fand ich relativ gut einen für mich passenden Rhythmus. In der zweiten Runde der 3800 Meter vernahm ich auf einmal „Fleischi“-Rufe, glaubte aber kurzfristig, dass ich mir wohl im seichten Wasser den Kopf gestoßen haben muss, erblickte dann aber doch 3 Vereinskollegen auf deren Stand-Up-Paddles, die mich für ein paar hundert Meter ein wenig unter Druck setzten. Beim Schwimmen Richtung Wechselzone blendete die tief stehende Sonne so stark, dass man die Schwimmrichtung teilweise erahnen musste, aber irgendwie fand ich trotzdem den richtigen Weg. Bei der Wechselzone wollte mich ein Teil vom Fanclub etwas Antreiben, die Freude über das Absolvieren meiner Angstdisziplin ließ meine Ruhe jedoch fast ins Unermessliche steigen, ich nahm mir die Zeit die ich brauchte, um ja auf nichts zu vergessen und keine Flüchtigkeitsfehler zu begehen.

Entspannt stieg ich auf mein geliehenes Zeitfahrrad (DANKE TOM !) und startete in die 180km lange Radstrecke. Die Radstrecke war ein 30-km-Rundkurs, der 6 Mal absolviert werden musste. Schon in der ersten Runde machte sich der nicht vorhergesagte Wind bemerkbar. Die ziemlich ungünstige Windrichtung führte dazu, dass man ca. 17km Gegenwind und 13 km Rückenwind pro Runde hatte – also irgendwie unrealistisch. Aufgrund des Windes, aber auch aufgrund der Nackenschmerzen, die schon in der zweiten Runde einsetzten (keine Aeroposition mehr richtig möglich), und auch zweier Schrecksekunden (Faststurz bei Fahrt über verlorene Wasserflasche eines vor mir fahrenden Teilnehmers, und zwei bäuerlichen Zugmaschinen mitten auf derStrecke), konnte ich das angepeilte Tempo leider nicht halten. Wieder ließ ich mich aber nicht aus der Ruhe bringen, denn ich wusste, dass der Tag sonst länger werden würde als mir beliebt. Der Wind war stark, doch der Kopf war an diesemTag vernünftiger und stärker. Ich freute mich bei jeder Runde auf die Fahrt durch Podersdorf (auch wenn ich das nicht immer zeigen konnte), da ich dort immer wieder vom lautstarken und wohl größtem anwesenden Fanclub lautstark angefeuert wurde. Und so stieg ich nach knappen 6:25 Fahrzeit mit leichten Kreuzschmerzen vom Rad und nach kurzer Orientierungslosigkeit in der Wechselzone schlüpfte ich in meine Laufschuhe. Nach einem kurzem, tiefen Atemzug und mit den Worten: „Jetzt reina mas gach ham“ zu mir selbst startete ich in den letzten Abschnitt für diesen Tag. 

Die Pace zum Start war gleich mal viel zu schnell, denn irgendwie hatte ich das Gefühl, ohne Vorbelastung in den Lauf gestartet zu sein. Wieder schaltete sich die Vernunft ein und die Geschwindigkeit pendelte sich in einem vernünftigen Bereich ein, und trotzdem sammelte ich eine unglaubliche Anzahl an Athleten ein. Alle paar Kilometer erblickte ich wieder bekannte Gesichter, daher war, um sich ja keine Blöße zu geben, Gehen grundsätzlich keine Option. Die Option wurde nur bei den Verpflegungsstationen in Anspruch genommen, da Aufgrund der Hitze der Flüssigkeitsnachschub überlebensnotwendig war. Normalerweise trinke ich auch selten 2 Liter Cola in drei Stunden, dieser Tag war aber in jeglicher Hinsicht anders. Ab Kilometer 20 setzten immer wieder leichte Wadenkrämpfe ein, die aber gottseidank immer nach ein paar Schritten im Gehtempo wieder verschwanden. Die letzten 3 Kilometer waren dann einfach nur mehr Wahnsinn – mit dem Wissen es bald geschafft zu haben, und der Vorfreude aufs versprochene Zielgetränk, ließen diese wie im Flug vergehen. Kurz vorm Ziel stand der Fanclub laut jubelnd aufgefädelt – die Gedanken an diesen Zieleinlauf mit einer Laufzeit von deutlich unter 4 Stunden und einer Gesamtzeit von12:15:45 lösen immer noch Gänsehaut aus. Die Zielverpflegung war rasch aufgebraucht und nach dem Check-Out und einer kurzen Dusche wurde dieser Tag noch gebührend gefeiert.

Was soll ich zu diesem Tag noch sagen? Ein fast spontanes Langdistanzdebüt, bei der man über 12 Stunden kein einziges Mal eine richtige Tiefphase durchleben muss – bei dem trotz der umfangreichen Vorbereitung immer der Spaß am Sport an erster Stelle stand – das man fast 45 min unter der sich selbst gesteckten Zielzeit beendet – bei dem 18 (!!!) Vereinskollegen und Freunde (wobei der Übergang mittlerweile sehr fließend ist) extra Anreisen, um dich anzufeuern – besser geht’s einfach nicht. Dass das alles nicht
selbstverständlich ist, zeigte sich auch daran, dass viele Athleten nicht das Ziel erreichten (leider hat es auch meine Vereinskollegen erwischt – Kopfhoch!). Ich hoffe, ich kann diesen persönlichen Erfolg in den nächsten Tagen endlich realisieren und weiter genießen. Langdistanz ist in nächster Zeit mal keine geplant, es gibt jedoch schon wieder Ideen für eine neue Herausforderung. Aber wer weiß – denn bis vor knapp 3,5 Monate habe ich auch nicht gewusst, was da am 5. September unglaublicherweise abgehen wird. Und um mit dem auf mich adaptierten Motto der Veranstaltung den Roman zu beenden: Vielleicht war`s nicht unbedingt fast – aber definitiv hard and legendary. 

2020 Devonport ITU World Paratriathlon Series

Bericht von Flo Brungraber:

Ein sehr wichtiges Rennen mit guten Chancen auf weitere Tokio Quali-Punkte, sehr früh am Saisonanfang, am anderen Ende der Welt, Austalien / Tasmanien / Devonport.

Begleitet von meinem Vater ging 8 Tage vor dem Rennen die ca. 33-stündige Anreise los. Die Tage vor dem Rennen nutzte ich zum Aklimatisieren, Jetlag verdauen und um mich an die Streckengegebenheiten zu gewöhnen. Da die Umstellung so früh in der Saison vom Indoortraining auf Race Modus sehr groß ist.

Das Rennen am 29.02.2020 war ganz entspannt am Nachmittag angesetzt. Die Gegebenheiten waren Sonnenschein bei 19°C Lufttemperatur, viel Wind, Wellen und einer Wassertemperatur von kühlen 17°C. In der PTWC (Rolli-Klasse) waren 7 Athleten am Start, davon 3 weitere aus der Top-Ten Weltrangliste. Trotz hoher Wellen beim Schwimmen hab ich einen guten Rythmus gefunden. Die Zeit von rund 13 Minuten ist den Bedingungen zu Verschulden, jedoch war sie die schnellste bei den PTWC´s an diesem Tag.

Der Wechsel T1 war ohne Fehler aber zu entspannt und somit um ein paar Sekunden langsamer als meine Mitbewerber. Am Rad war es zwar abschnittsweise hart gegen den Wind anzukämpfen, trotzdem konnte ich den Großteil vom Rückstand (Startwelle H2 +3min 08sec) aufholen und mich auf Position zwei in T2 einreihen. Beim Wechsel in den Rennrolli realisiert ich erst, dass mein japanischer Mitstreiter auch noch beim Wechseln war.

Die wenigen Sekunden Rückstand konnte ich auf der Laufstrecke sehr früh schließen und bereits am ersten Teilstück die Führung übernehmen. Der Wind forderte noch die letzte Konzentration, weil teils seitliche Böhen die Richtung deutlich zu ändern versuchten. Bis zur Ziellinie baute ich die Führung deutlich aus und konnte mit drei Bestzeiten souverän siegen. Die Freude musste ich beim Finishen gleich rausbrüllen.

Dieses Rennen war ein Befreiungsschlag. Zweifel, ob ich so früh in der Saison bereits so hart am Rad fahren kann, haben sich zum Glück nicht bestätigt. Das ist mein erster Sieg bei einem WPS Rennen (550 Punkte), mein dritter Sieg in Folge und beachtliche ~120 zusätzliche Qualifikationspunkte für Tokio. Nach dem Rennen ist vor dem Rennen und um möglichst früh wieder in meinen gewohnten Trainingsrythmus zu kommen, stand gleich am darauffolgenden Tag die langwierige Heimreise am Programm.

Ein Rennen am anderen Ende der Welt, das sehr erfolgreich war. Ein großes Dankeschön an meinen Vater!

Funchal ITU Paratriathlon World Cup 2019

Bericht von Flo Brungraber:

10 Tage vor Rennstart bin ich von der Warteliste auf die Startliste für das letzte World Cup Rennen auf Madeira / Funchal gerutscht. Da die Startliste einen vielversprechenden Eindruck machte, habe ich trotz sehr kurzer Vorlaufzeit zugestimmt und alles kurzfristig geplant und gebucht.

Bei welligen Bedingungen fand das Schwimmen im Hafenbecken unmittelbar neben einem Kreuzfahrtschiff statt. Bereits im ersten Drittel konnte ich mich von den anderen beiden H2 Athleten absetzen und Zeit auf die H1 Athleten einholen. Mit einer Zeit von 12min ging ich aus dem Wasser und am relativ langen Weg in die Wechselzone war dann, über die steilen Rampen, auch mein Vater körperlich gefordert.

Auf der Radstrecke machte ich die meisten Meter am Bergaufstück gut. In der 5. und letzten Runde übernahm ich die Führung. Da ich nur ca.17.5 km am Garmin hatte war ich mir unsicher ob ich die Runden richtig gezählt habe. Daher habe ich mich ausrollen lassen und auf die Reaktion des Zweitplatzierten gewartet. Trotz dieser verlorenen Sekunden ging ich dann doch noch als Führender in die Wechselzone um dann im Rennrolli, mit viel Sicherheit, den Vorsprung auf über eine Minute auszubauen.

Mit zusätzlichen 450 Punkten habe ich nun den Sprung auf Platz 9 im World Ranking geschafft und für die Tokio Quali ganz wichtig Punkte gesammelt. Mit dieser Position ist es hoffentlich nächstes Jahr leichter Startplätze zu bekommen und die Tokio Quali endgültig zu fixieren.Ein großes Dankeschön gebührt meinem Vater, der wie bei den letzten Rennen, mich mit vollem Einsatz begleitet und betreut hat.

2019 Alanya ITU Paratriathlon World Cup

Bericht von Flo Brungraber:

Nach meinem positiv verlaufenen Marathon Debüt in Berlin, mit einem Rückstand auf die Weltspitze von rund  9min und einer PB von 1h37min17sec, habe ich für 2019 mein letztes ITU Rennen in Angriff genommen. Vor drei Wochen habe ich dem ITU World Cup Rennen in der Türkei/ Alanya zugesagt. Meine Prognosen, basierend auf der Starterliste, habe sich dann im Rennen bewahrheitet. Einmal mehr sollte die Entscheidung zwischen einem Franzosen und mir fallen. Aufgrund seines Handicap startet dieser um 3min 08sec vor mir und so begann die Aufholjagd.

Das Schwimmen im Meer bei über 26°C mit langgezogen Wellen war für die Rolli-Starter nur mit Neoprenhose erlaubt. Auf diesem Weg, danke an Artur von der Schwimmzone fürs Ausstatten! Dabei konnte ich bis auf die letzten 100m das Tempo machen. In der Wechselzone ist mir dann ein kleines Missgeschick passiert und bin die ersten 30m mit angezogene Bremse losgefahren. Nach lösen der Bremse ist es dann auch gleich viel leichter gegangen 😉 und habe dann Meter und Positionen gut gemacht.

Der Radkurs war zu 80% mit Verbundsteine gepflastert. Ich hatte Angst um meine Blomben und um mein Rad ;). Nach den 20km bin ich auf Position zwei in den Rennrolli gewechselt. Nach ca. 2.5km von 5km dann ein Patschen am Vorderrad. Zum Glück ist dieses Rad mit sehr wenig Gewicht belastet und so konnte ich mit geringen negativen Einfluss das Rennen fortsetzen. In der letzten Runde konnte ich auf den Franzosen aufschließen, auf einer längeren Gerade überholen und mich noch ein paar Sekunden absetzten.

Zum verdienten Saisonende mein erster World Cup Sieg der noch dazu sehr wichtig ist in Hinblick auf die Quali für Tokio. Im Anschluss hatte ich dann noch meine erste Dopingkontrolle. Ein großes Dankeschön gebührt auch meinem Vater der mich wieder bestens betreut und unterstützt hat!! Mit Vorfreude auf eine lockere Off Saison – Flo.

Homepage Veranstalter: https://www.triathlon.org/events/event/2019_alanya_itu_paratriathlon_world_cup

Homepage Zeitnehmung: https://www.triathlon.org/results/result/2019_alanya_itu_paratriathlon_world_cup/338832

2019 Valencia ETU Paratriathlon European Championships

Bericht von Flo Brungraber:

Mitte August habe ich sehr unerwartet noch einen Startplatz für die Para Triathlon Europameisterschaft in Valencia bekommen. Wie alle Paratriathols wird diese auch über die Sprint Distanz ausgetragen 750m Schwimmen / 20km Handbike / 5km Rennrollstuhl. Das Training dass dieses Sommer den Fokus auf Distanz- Ausbau und Vorbereitung für den Berlin Marathon Ende September hat habe ich kurzfristig nur noch leicht auf den Einsatz in Valencia angepasst.

Bereits am Mittwoch haben wir unsere Vater Sohn Reise mit sehr sperrigen Gepäck angetreten. Leider war das Wetter in Spanien vorwiegend stürmisch mit sehr starken Regen und so hat sich die Veranstaltung auch daran anpassen müssen. Strecke Besichtigungen gecancelt und der Bewerb auf Samstag Nachmittag verschoben.
In das Rennen selber startete ich mit einer soliden Schwimmleistung die bei dem starken Starterfeld gut aber nicht sehr gut war. Am Rad konnte ich einige Positionen gut machen und bis auf Platz 5 vorarbeiten.

Nach T2, auf den ersten Metern auf der Laufstrecke war ich hinter den beiden Franzosen die ich dann in der zweiten Runde überholte und mich noch klar absetzen konnte. Das Ziel erreicht ich nach 1:04:38 am dritten Platz von 11 Startern in der PTWC Klasse. Die Aufholjagd ergibt sich dadurch weil die H2 Klasse mit 3min03sec Rückstand startet dadurch will man körperliche Nach- Vorteile ausgleichen.

Homepage des Veranstalters: https://www.triathlon.org/paratriathlon

Ergebnisse unter: https://www.triathlon.org/results/result/2019_valencia_etu_paratriathlon_european_championships/338768

Jedermann Triathlon/Aquathlon/Klopeinerseelauf

Bericht von Harald Kohlberger:

Neben dem MV 8000 waren die Nachwuchsathleten in der letzten Woche auch bei anderen Bewerben stark gefordert.

Es stand am 15.8. der Jedermann Triathlon in Hartkirchen an. Ein Triathlon, der über die Kurzstrecke (200m/8km/4km) und Langstrecke (450m/23km/8km) durchgeführt wird.  13 Starter von TriPower nahmen die Kurzdistanz in Angriff, 2 Starter die Langstrecke.

Auf der Kurzstrecke gab es bei den Damen einen sensationellen Tagessieg durch Marlies Stumbauer.

In der Endzeit von 38:47 finishte Marlies als 3. Jüngste des gesamten Damenfeldes als Siegerin diesen Bewerb.

Ergebnisse:

Marlies Stumbauer, Mädchen Pl.1 (Gesamtsieg)        Katharina Scherb, Mädchen Pl.2

Niklas Scherb, Kinder 2 m. Pl.1                                   Isidor Hollaus, Kinder 2 m. Pl.3

Lukas Stumbauer, Jugend Pl.1                                    Antonio Hollaus , Jugend Pl.4

Thomas Bauer, Jugend Pl.5                                         Valentin Dirisamer, Jugend Pl.6

Jan Spielberger, Jugend Pl.8                                        Dario Paruta, Männer Pl.33

Valerie Pröll-Marie Freudenthaler-Emma Scherb , Mädchen Staffel Pl.1

Über die Langdistanz startete unser Schwimmtrainer Peter Hollaus (Gesamt Pl.17) und unser Nachwuchskoordinator Hannes Scherb (Pl.12). Also richtige Vorbilder für die Nachwuchsathleten

Aquathlon Pleschingersee 18.8.

Weiter ging es am 18.8. mit dem Aquathlon am Pleschingersee wo es um Punkte im Power Kids Cup ging. Niklas Scherb und Lukas Stumbauer konnten sich vorzeitig den Gesamtsieg der Cupwertung sichern. Gratulation dazu. Einige Athleten müssen beim letzten Bewerb noch um die Podestplätze kämpfen.

Ergebnisse:

Mike Kugler, Schüler D Pl.4                                            Valerie Pröll, Schüler C Pl.5

Marie Freudenthaler, Schüler C Pl.8                               Emma Scherb, SchülerC Pl.9

Melissa Trölß, Schüler C Pl.10                                        Katharina Scherb, Schüler B Pl.4

Elias Kugler, Schüler B Pl.7                                             Niklas Scherb, Schüler A Pl.1

Lukas Stumbauer, Jugend Pl.1

Klopeinerseelauf (Kärnten) 15.8.

Nach Ihrer Verletzung erfreulicherweise wieder fröhlich wie eh und je und schon wieder auf schnellen Beinen zeigt sich Teresa Pötscher. Sie holte sich als Urlaubserholung beim Klopeinerseelauf in der Kl. U18 Pl.2 (Gesamt Pl. 7 von über 100 Damen)

Liest sich alles wie Tripower Vereinsmeisterschaften. Aber von nichts kommt nichts. Danke an die Athleten, ihr habt euch diese Erfolge mit viel Fleiß selber erkämpft.

Linz Hypo Kids Triathlon

Bericht von Hannes Scherb:

Am 31.05.2019 nahmen 14 Nachwuchsathlet(inn)en bei den Landesmeisterschaften am Pleschingersee teil. Bei traumhaftem Tri-Wetter ließen sich unsere Kids auch von den frostigen Wassertemperaturen (angeblich sollen es 18°C gewesen sein:-) nicht abschrecken. Mit viel Spaß, Einsatz und Ehrgeiz absolvierten sie die Bewerbe – viele waren das erste Mal bei einem Triathlon dabei und so war Mut gefordert, um im ‚freien‘ und eisigen Wasser die Herausforderung zu meistern – Hut ab und Gratulation an alle!

Nach dem Bewerb galt das Interesse dann dem Bikepark, dem Kinderspielplatz und natürlich dem redlich verdienten Eis. Gratulation an Marlies und Lukas Stumbauer zum Landesmeistertitel. Ergebnisse: https://www.pentek-timing.at/results.html?pnr=13710

Nachdem ein Bewerb am Wochenende für einige unsere Kinder nicht genug ist versuchte sich Lukas am Samstag bei den ‚Großen‘ im Sprinttriathon und erreicht den sensationellen 25. Gesamtrang bei den Herren!

Beim Hansberg-Crosstriathlon waren wir mit 5 Kids am Start – hier konnte sich Niklas Scherb den Tagessieg bei den Kindern holen. Ergebnisse: https://www.pentek-timing.at/results.html?pnr=13603

Wels Kids Aquathlon

18 Tripower-Kids starteten am 26. Mai 2019 beim Welser Kids Aquathlon – das macht den Trainern und Eltern Freude, wenn sich soviele Kinder zur Teilnahme an einem Bewerb motivieren können. Schon beim Start strahle die Sonne und bei angenehmen Außentemperaturen ging es in das doch etwas frische Wasser. Nachdem die anfängliche Nervosität verflogen war, lieferte jedes der Kinder eine super Leistung und im Ziel war die Erleichterung und Freude über den Erfolg regelrecht spürbar. Zur Belohnung gab es in der Labe u.a. Gummibären und ein Eis zum Abschluss. In den jeweiligen Altersklassen holten sich Kristina, Marlies, Lukas und Niklas den Sieg. Den Landesmeisterschaften im Triathlon am kommenden Freitag sehen wir mit Spannung entgegen. Die Kinder freuen sich auf viele Anfeuerer und Fans an der Strecke beim Pleschingersee!