1. Bike & Run St. Oswald

Bericht von Klemens Kreindl:

Am Samstag den 07. August ging es nach über einem Jahr ohne Wettkampf zum Bike&Run nach St. Oswald. Aufgeregt wie bei meinem ersten Rennen holte ich mir die Startnummer und begann mit den Vorbereitungen für das Rennen. 5 Minuten vor dem Start hat sich meine Nervosität dann auch wieder gelegt. Pünktlich um 16:00 Uhr erfolgte der Startschuss.

Gelaufen wurden 3 Runden mit ca. 1,1km. Mit einem soliden 1. Lauf erreichte ich als 5er die Wechselzone und konnte diese als 4er wieder verlassen. Gleich zum Beginn der ersten von zwei Bike Runden holte ich mir schon den 3. Platz. Also hieß es für mich volle Attacke und drücken was geht. Vor der zweiten Runde noch den 2. platzierten Kugler Tobias überholt, ging es schon in die letzte Runde. Jetzt war nur mehr Vereinskollege Stumbauer Lukas vor mir, den ich aber am Bike nicht mehr zu sehen bekam. Die letzte Runde noch mal Vollgas und dann ging`s zum letzten Wechsel in die Wechselzone. Bike abstellen, Helm runter, schnell in die Laufschuhe und los geht’s in den 2. Lauf.

Die erste Runde viel zu schnell abgeschlossen machten sich dann in der zweiten die ersten Krämpfe bemerkbar.  Aber in der dritten Runde legte sich wieder alles und so konnte ich 300m vor dem Ziel noch zu Lukas aufschließen. Im vorbei laufen sagte ich zu ihm, dass wir gemeinsam ins Ziel einlaufen. Lukas konnte die Pace zum Schluss nicht ganz mithalten, darum drosselte ich das Tempo und wir sind miteinander über die Ziellinie gelaufen.

Summa summarum ein sehr erfolgreicher Wettbewerb für den Veranstalter und uns TriPowerWimberger Athleten mit insgesamt 5 Podestplätzen.

ÖM U18 in Rif – Bronze durch Samuel Lengauer

Vor ca. 6 Jahren kontaktierte unser heutiger Lauftrainer Harald Kohlberger 2 Talente um gemeinsam in Grein bei einem Volkslauf an den Start zu gehen. Mit 2 ‚alten‘ Tripowershirts standen die beiden Dreikäsehoch damals sehr ehrfüchrtig am Start – ein weiterer Grundstein für die Tripower-Kids (kids.tripowerfreistadt.at) war somit gelegt. Am vergangenen Wochenende waren es exakt diese beiden Jungs die bei der Staatsmeisterschaft für TriPowerWimbergerFreistadt am Start stehen sollten.

Mehr dazu…. kids.tripowerfreistadt.at

OÖ Meisterschaften U18 Ried im Innkreis

Bericht von Hannes Scherb:

Nachdem wir die letzten Jahre stets bei Cross- und Straßenläufen am Start waren wagten wir uns nun auf die Laufbahn. 7 Kids nahmen die Herausforderung an und gingen am 29. und 30. Mai an den Start – die Neugierde und aber auch Vorfreude war schon bei der Anreise im Auto zu spüren. Was dann an den zwei Bewerbstagen geschah macht uns Trainer sehr stolz auf unseren Nachwuchs. Der Lohn für uns Trainer sind die Erfolge unserer Kids – und davon gab es an dem Wochenende reichlich. 

Dem ‚Post‘ von unserem Laufcoach Harry gibt es nichts hinzuzufügen – aber lest selbst:
‚Es gibt Wochenenden da soll man sich als Trainer zurücknehmen und dankbar sein. Was unsere Kids dieses Wochenende bei den U18 Landesmeisterschaften in Ried ablieferten, stark. Nach den Plätzen  2. Lea, 3. Katharina, 4. Mona über 3000m bei den Mädchen und Platz 3 von Niklas über 3000m bei den Burschen gestern, holten am Sonntag die Teams wieder Podestplätze. Valentin, Niklas, Fabian über 3x1000m Platz 2. Lea, Katharina, Mona über 3x800m Platz 3. Dann noch der Hammer über 400m zum Schluss. Samuel startete in Lauf 2 da er noch keine Laufzeit vorweisen konnte, die stärkeren waren bereits in Lauf 1 gelaufen. Die Überraschung – Samuel lief die Runde in 51,87 und zerstörte die Träume der Konkurrenz aus Lauf 1. Landesmeister über 400m Samuel. Ein tolles Team! ‘

Niklas und Samuel haben mit ihren erlaufenen Zeiten die Limits erfüllt und werden somit am 11. Juni bei den Staatsmeisterschaften U18 in Salzburg/Rif über 3000 bzw. 400 Meter an den Start gehen – toi, toi, toi.

Link zu den Ergebnissen: https://www.oelv.at/de/wettkaempfe/terminkalender

ÖM im Straßenlauf

Bericht von Hannes Scherb:

Am 11.04.2021 standen die ÖM im Straßenlauf über 5 Kilometer für die U18 und über 10 Kilometer für die Erwachsenen in Mooskirchen bei Graz am Programm. Das Wetter war mit leicht über 10 Grad und wechselnd Wolken und Sonnenschein geradezu perfekt – ebenso wie die Organisation, welche sehr unkompliziert alle COVID-19 Maßnahmen sicherstellte. 

Im U18 Bewerb legte Katharina Scherb mit ihren 14 Jahren eine Talentprobe ab und mit 21:05 über die 5 Kilometer erreichte sie den 13. Rang. Niklas Scherb kam mit beachtlichen 16:34 über die 5 km ins Ziel was den hervorragenden 9. Rang bedeutete.

Über die 10 Kilometer liefen Oliver Kreindl mit 34:06, Hannes Scherb mit 36:21 und Andreas Schinagl mit 36:59 über die Ziellinie. 

Alles in allem war es ein top organisiertes Sportevent und die Formkurve zeigt nach oben. Wir konnten 4 neue persönliche Bestzeiten abliefern und freuen uns auf die nächsten Bewerbe. 

Link zu den Ergebnissen:  https://hightech-timing.com/Ergebnis/1061

Crosslauf Landesmeisterschaft Attnang

Es wird (endlich) wieder erfolgreich gelaufen…

Am 06. März 2021 stand die OÖ Landesmeisterschaft im Crosslauf auf dem Programm. Nach der unfreiwilligen, aber leider notwendigen Wettkampfpause machten wir uns voller Freude auf den Weg nach Attnang Puchheim.
Vor exakt einem Jahr waren wir ebenfalls bei der Cross-LM. Dass es sich dabei um die letzte Meisterschaft für ein Jahr handeln würde, konnte sich keiner von uns damals vorstellen. Umso spannender war der Wettkampf, da keiner wusste wie gut die Konkurrenz das letzte Jahr über trainiert hatte, und auch die eigene Leistungsfähigkeit war schwer einschätzbar…

Mehr dazu HIER

Wintertriathlon Staatsmeisterschaften Villach

Bericht von Oliver Kreindl:

Letzten Samstag fanden im Rahmen des Villacher Ice-Man die Wintertriathlon-Staatsmeisterschafen statt. Für unseren Verein waren über die Sprintdistanz Marlies und Lukas Stumbauer so wie auf der Kurzdistanz Moucka Martin und Oliver Kreindl am Start. Dank der kalten Temperaturen am Vorabend hatten unsere Athleten gute Bedingungen den Wettkampf zu bestreiten.

Martin und Oliver mussten sich 7 km Geländelauf (hauptsächlich auf Schnee), 11km Mountenbiken auch hier auf Schnee behaupten, bevor es auf die 10km lange Langlaufstrecke ging. Oliver durfte wegen seinem guten Abschneiden bei der Wintertriathlon-Meisterschaft 2018 im Elite Feld starten, was kein Nachteil war. Das von Martin und Oliver gefürchtete Laufen meisterten beide noch sehr gut.

Beim darauf folgenden Radfahren musste aufgrund des Renn-Verkehrs und der schwierigen Bedingungen viel geschoben werden. Oliver übertraf beim Biken seine Erwartungen und wechselte als 4. auf die Langlaufski. Ab dort ging es mit der Leistung steil bergab, auch Martin hatte seine Probleme mit dem Langlaufen. So kam Oliver als Gesamt 9. und Martin als 25. ins Ziel. In der Altersklasse errang Oliver den 2. und Martin den 4. Platz.

Der Nachwuchs durfte sich um 11 Uhr über die Sprint-Distanz kämpfen. Auf der selben Strecke waren für sie 3,5 km laufen, 6,3 km biken und 5,2 km zu skaten. Da Marlies und Lukas später starteten, waren sie mit erschwerten Bedingungen konfrontiert. Der Schnee war aufgrund der wärmeren Temperaturen und der Sonne aufgegangen und alle drei Disziplinen waren um vieles schwerer geworden. Deshalb sind ihre Leistungen um vieles höher anzusehen. Lukas erreichte mit Bestzeit aller Nachwuchs-Athleten den 1. Platz bei den Junioren und Marlies den 3. Platz bei der Jugend.  

Bezirksrundschau Christkindllauf

Ein voller Erfolg war der am 08. und 09. Jänner 2021 stattgefundene Christkindllauf der Bezirksrundschau, an dem bundeslandesmäßig mehr als 2.800 Läufer für einen guten Zweck teilgenommen haben. Der gesamte Reinerlös dieses Charitylaufs kam bedürftigen Menschen aus der unmittelbaren Umgebung zu Gute.

Unser Verein war ebenfalls stark vertreten, wobei mehr als 30 Vereinsmitglieder sich dieser Lauf- und Walkchallange stellten.

Dabei konnte Matthias Aumayr in der Gesamtwertung „Laufen“ – oberösterreichweit – mit einer beachtlichen Zeit von 16:36 min auf 5 km den ersten Platz erlaufen – Gratulation zu diesem Ergebnis.

Dass dieser Lauf allen viel Spaß gemacht hat, ist an den nachfolgenden Fotos deutlich erkennbar:

Austria Triathlon Podersdorf 2020

Bericht von Georg „Jiri“ Fleischanderl:

„Gratuliere Fleischi“, ein Satz, den ich in den letzten Tagen doch des Öfteren höre. Und auch mit ein paar Tagen Abstand passiert es mir trotzdem immer wieder, dass ich kurz nachdenken muss, was da eigentlich gemeint ist. So unrealistisch ist das Finish bei der Ironman-Distanz in Podersdorf noch immer für mich.

Eigentlich war das ja alles irgendwie geplant. Nach meiner anfänglichen Abneigung gegen Triathlon (Schwimmen!) und meiner ersten eher überraschenden Sprintdistanz vor 3 Jahren kam mir irgendwann die damals irrwitzige Idee vom Ironman – das Projekt „Ironman2020“ war geboren. Aufgrund diverser Einsätze als Fan in Kärnten wusste ich ja zumindest theoretisch so in etwa, was da auf mich zukommt. Mit Trainer und striktem Trainingsplan wurde auf das Ziel hingearbeitet, doch dann, Mai 2019, nach diversen größeren Problemen, die mich auch zur Absage einer Halbdistanz zwangen, wurde das Projekt abrupt abgeblasen. Und irgendwie war ich auch sehr erleichtert – es war einfach der falsche Zeitpunkt – und eine Langdistanz rückte in weite Ferne. Doch 2020 wurde dann alles anders…

Aufgrund von Corona und der dadurch resultierenden Kurzarbeit und dem perfekten Wetter im März/April stiegen die Radkilometer, trotz abgesagtem Trainingslager, in lichte Höhen. Leider wurden aber auch alle möglichen Wettbewerbe abgesagt, dann zeigte sich aber, dass sehr wahrscheinlich doch einzelne Triathlonveranstaltungen durchgeführt werden können. Darum setzte ich mir das Ziel Anfang September bei der Halbdistanz in Podersdorf an den Start zugehen, wohl wissend, dass mir flache Strecken und Wind überhaupt nicht zusagen.

Als ich mich dann Anfang Juni anmelden wollte, kam mir spontan eine schräge Idee – wieso nicht die volle Distanz? Zwischen Idee und Anmeldung lagen nur zwei Tage, zwei Gespräche und ein kurzer Schwimmversuch im Pleschinger See, der zu meiner Überraschung trotz dreimonatiger Schwimmabstinenz und meinem eingeschränkten Schwimmtalent vielversprechend verlief. Die Grundlage hatte ich ja in den letzten Monaten gelegt, und ich hatte auch nichts zu verlieren. Der Trainingsplan war nicht mehr strikt, wurde von mir selbst verfasst und flexibel je nach Wetter bzw. hin und wieder auch nach Lust und Laune angepasst. Anfänglich hielt ich mein Vorhaben noch ein wenig geheim, doch immer mehr Leute wurden über mein Vorhaben eingeweiht.

Am Donnerstag vor dem Bewerb reiste ich an, bezog schnell mein Quartier und startete noch die eine oder andere Trainingseinheit. Nach der Startnummernabholung am Freitag stand noch ein wenig „Ablenkung“ in Form von Freunde- und Heurigenbesuche am Programm. Grundsätzlich gut ausgeschlafen startete dann mein wirklich super Tag…Nach dem Check-In und dem Studieren der Abläufe in der Wechselzone machte ich mich auf dem Weg zum Startbereich. Zu meiner Freude erblickte ich sofort die ersten Vereinskollegen, die mir nochmals Mut machten. 

Um 7:30 startete ich mit der zweiten Welle (Einzelstarts alle 5Sekunden) in den Bewerb. Auch wenn ich von einigen hinter mir gestarteten Schwimmern überschwommen wurde, fand ich relativ gut einen für mich passenden Rhythmus. In der zweiten Runde der 3800 Meter vernahm ich auf einmal „Fleischi“-Rufe, glaubte aber kurzfristig, dass ich mir wohl im seichten Wasser den Kopf gestoßen haben muss, erblickte dann aber doch 3 Vereinskollegen auf deren Stand-Up-Paddles, die mich für ein paar hundert Meter ein wenig unter Druck setzten. Beim Schwimmen Richtung Wechselzone blendete die tief stehende Sonne so stark, dass man die Schwimmrichtung teilweise erahnen musste, aber irgendwie fand ich trotzdem den richtigen Weg. Bei der Wechselzone wollte mich ein Teil vom Fanclub etwas Antreiben, die Freude über das Absolvieren meiner Angstdisziplin ließ meine Ruhe jedoch fast ins Unermessliche steigen, ich nahm mir die Zeit die ich brauchte, um ja auf nichts zu vergessen und keine Flüchtigkeitsfehler zu begehen.

Entspannt stieg ich auf mein geliehenes Zeitfahrrad (DANKE TOM !) und startete in die 180km lange Radstrecke. Die Radstrecke war ein 30-km-Rundkurs, der 6 Mal absolviert werden musste. Schon in der ersten Runde machte sich der nicht vorhergesagte Wind bemerkbar. Die ziemlich ungünstige Windrichtung führte dazu, dass man ca. 17km Gegenwind und 13 km Rückenwind pro Runde hatte – also irgendwie unrealistisch. Aufgrund des Windes, aber auch aufgrund der Nackenschmerzen, die schon in der zweiten Runde einsetzten (keine Aeroposition mehr richtig möglich), und auch zweier Schrecksekunden (Faststurz bei Fahrt über verlorene Wasserflasche eines vor mir fahrenden Teilnehmers, und zwei bäuerlichen Zugmaschinen mitten auf derStrecke), konnte ich das angepeilte Tempo leider nicht halten. Wieder ließ ich mich aber nicht aus der Ruhe bringen, denn ich wusste, dass der Tag sonst länger werden würde als mir beliebt. Der Wind war stark, doch der Kopf war an diesemTag vernünftiger und stärker. Ich freute mich bei jeder Runde auf die Fahrt durch Podersdorf (auch wenn ich das nicht immer zeigen konnte), da ich dort immer wieder vom lautstarken und wohl größtem anwesenden Fanclub lautstark angefeuert wurde. Und so stieg ich nach knappen 6:25 Fahrzeit mit leichten Kreuzschmerzen vom Rad und nach kurzer Orientierungslosigkeit in der Wechselzone schlüpfte ich in meine Laufschuhe. Nach einem kurzem, tiefen Atemzug und mit den Worten: „Jetzt reina mas gach ham“ zu mir selbst startete ich in den letzten Abschnitt für diesen Tag. 

Die Pace zum Start war gleich mal viel zu schnell, denn irgendwie hatte ich das Gefühl, ohne Vorbelastung in den Lauf gestartet zu sein. Wieder schaltete sich die Vernunft ein und die Geschwindigkeit pendelte sich in einem vernünftigen Bereich ein, und trotzdem sammelte ich eine unglaubliche Anzahl an Athleten ein. Alle paar Kilometer erblickte ich wieder bekannte Gesichter, daher war, um sich ja keine Blöße zu geben, Gehen grundsätzlich keine Option. Die Option wurde nur bei den Verpflegungsstationen in Anspruch genommen, da Aufgrund der Hitze der Flüssigkeitsnachschub überlebensnotwendig war. Normalerweise trinke ich auch selten 2 Liter Cola in drei Stunden, dieser Tag war aber in jeglicher Hinsicht anders. Ab Kilometer 20 setzten immer wieder leichte Wadenkrämpfe ein, die aber gottseidank immer nach ein paar Schritten im Gehtempo wieder verschwanden. Die letzten 3 Kilometer waren dann einfach nur mehr Wahnsinn – mit dem Wissen es bald geschafft zu haben, und der Vorfreude aufs versprochene Zielgetränk, ließen diese wie im Flug vergehen. Kurz vorm Ziel stand der Fanclub laut jubelnd aufgefädelt – die Gedanken an diesen Zieleinlauf mit einer Laufzeit von deutlich unter 4 Stunden und einer Gesamtzeit von12:15:45 lösen immer noch Gänsehaut aus. Die Zielverpflegung war rasch aufgebraucht und nach dem Check-Out und einer kurzen Dusche wurde dieser Tag noch gebührend gefeiert.

Was soll ich zu diesem Tag noch sagen? Ein fast spontanes Langdistanzdebüt, bei der man über 12 Stunden kein einziges Mal eine richtige Tiefphase durchleben muss – bei dem trotz der umfangreichen Vorbereitung immer der Spaß am Sport an erster Stelle stand – das man fast 45 min unter der sich selbst gesteckten Zielzeit beendet – bei dem 18 (!!!) Vereinskollegen und Freunde (wobei der Übergang mittlerweile sehr fließend ist) extra Anreisen, um dich anzufeuern – besser geht’s einfach nicht. Dass das alles nicht
selbstverständlich ist, zeigte sich auch daran, dass viele Athleten nicht das Ziel erreichten (leider hat es auch meine Vereinskollegen erwischt – Kopfhoch!). Ich hoffe, ich kann diesen persönlichen Erfolg in den nächsten Tagen endlich realisieren und weiter genießen. Langdistanz ist in nächster Zeit mal keine geplant, es gibt jedoch schon wieder Ideen für eine neue Herausforderung. Aber wer weiß – denn bis vor knapp 3,5 Monate habe ich auch nicht gewusst, was da am 5. September unglaublicherweise abgehen wird. Und um mit dem auf mich adaptierten Motto der Veranstaltung den Roman zu beenden: Vielleicht war`s nicht unbedingt fast – aber definitiv hard and legendary. 

2020 Devonport ITU World Paratriathlon Series

Bericht von Flo Brungraber:

Ein sehr wichtiges Rennen mit guten Chancen auf weitere Tokio Quali-Punkte, sehr früh am Saisonanfang, am anderen Ende der Welt, Austalien / Tasmanien / Devonport.

Begleitet von meinem Vater ging 8 Tage vor dem Rennen die ca. 33-stündige Anreise los. Die Tage vor dem Rennen nutzte ich zum Aklimatisieren, Jetlag verdauen und um mich an die Streckengegebenheiten zu gewöhnen. Da die Umstellung so früh in der Saison vom Indoortraining auf Race Modus sehr groß ist.

Das Rennen am 29.02.2020 war ganz entspannt am Nachmittag angesetzt. Die Gegebenheiten waren Sonnenschein bei 19°C Lufttemperatur, viel Wind, Wellen und einer Wassertemperatur von kühlen 17°C. In der PTWC (Rolli-Klasse) waren 7 Athleten am Start, davon 3 weitere aus der Top-Ten Weltrangliste. Trotz hoher Wellen beim Schwimmen hab ich einen guten Rythmus gefunden. Die Zeit von rund 13 Minuten ist den Bedingungen zu Verschulden, jedoch war sie die schnellste bei den PTWC´s an diesem Tag.

Der Wechsel T1 war ohne Fehler aber zu entspannt und somit um ein paar Sekunden langsamer als meine Mitbewerber. Am Rad war es zwar abschnittsweise hart gegen den Wind anzukämpfen, trotzdem konnte ich den Großteil vom Rückstand (Startwelle H2 +3min 08sec) aufholen und mich auf Position zwei in T2 einreihen. Beim Wechsel in den Rennrolli realisiert ich erst, dass mein japanischer Mitstreiter auch noch beim Wechseln war.

Die wenigen Sekunden Rückstand konnte ich auf der Laufstrecke sehr früh schließen und bereits am ersten Teilstück die Führung übernehmen. Der Wind forderte noch die letzte Konzentration, weil teils seitliche Böhen die Richtung deutlich zu ändern versuchten. Bis zur Ziellinie baute ich die Führung deutlich aus und konnte mit drei Bestzeiten souverän siegen. Die Freude musste ich beim Finishen gleich rausbrüllen.

Dieses Rennen war ein Befreiungsschlag. Zweifel, ob ich so früh in der Saison bereits so hart am Rad fahren kann, haben sich zum Glück nicht bestätigt. Das ist mein erster Sieg bei einem WPS Rennen (550 Punkte), mein dritter Sieg in Folge und beachtliche ~120 zusätzliche Qualifikationspunkte für Tokio. Nach dem Rennen ist vor dem Rennen und um möglichst früh wieder in meinen gewohnten Trainingsrythmus zu kommen, stand gleich am darauffolgenden Tag die langwierige Heimreise am Programm.

Ein Rennen am anderen Ende der Welt, das sehr erfolgreich war. Ein großes Dankeschön an meinen Vater!

1. Neuhofener Crosslauf 2020

Bericht von Martin Moucka:

Am Samstag den 11.01.2020 begaben sich Matthias und Ich zum 1.ten Crosslauf dieser Saison. Die Crossläufe in Neuhofen immer perfekt organisiert und kurzweilig zu laufen.

Matthias und Ich nahmen die lange Distanz, 9,6 km, die in 8 Runden zu laufen waren. Kurzes Aufwärmprogramm und schon ging es los. Pünktlich um 12:00 Uhr fiel der Starschuss und es wurde losgerannt. Ich nahm mir vor, so gleichmäßig wie möglich zu laufen. Matthias preschte an der Spitze mit Weiß Alexander voraus.

Das Verhalten beginnen zahlte sich aus und ich konnte am 5.Platz in der Ak finishen. Matthias lief gemeinsam mit Weiß Alexander ein und konnte seine Ak gewinnen.

Für mich machte der Lauf auf alle Fälle wieder Lust auf mehr und der Leistung nach habe ich noch Potential nach oben.

Fotos @http://www.unionneuhofen.at/leichtathletik/

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